Vegetarische Rezepte

Die Zahl der Personen, die sich vegetarisch ernähren, nimmt stetig zu.  Verschiedene Formen Die klassische vegetarische Ernährungsform gibt es nicht. Ovo-Lakto-Vegetarier meiden Fleisch, Fisch, Meerestiere und essen manche tierische Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte sowie Eier. Lakto-Vegetarier meiden Fleisch, Fisch, Meerestiere, Eier und essen Milch und Milchprodukte. Ovo-Vegetarier meiden Fleisch, Fisch, Meerestiere, Milch, Milchprodukte und essen Eier. Vorteile  Eine bewusst geplante vegetarische Ernährungsweise kann die derzeit aktuellen Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr fast vollständig erfüllen. Die Deckung des Bedarfs an Fett, Kohlenhydraten und Eiweiß ist bei einer ausgewogenen vegetarischen Ernährung kein Problem. Die Zusammensetzung einer ausgewogenen vegetarischen Kost weist im Vergleich zur Mischkost eine geringere Energiedichte (Kalorien), ein günstigeres Fettsäurenmuster, einen höheren Ballaststoffanteil, eine geringere Aufnahme von Natrium, Cholesterin und Harnsäure, eine höhere Zufuhr beispielsweise an Vitamin C (verbessert die Aufnahme von Eisen), Folsäure oder Magnesium sowie sekundärer Pflanzenstoffe auf. Das bedeutet, dass sich Vegetarier grundsätzlich also sehr gesund ernähren. 

Vegane Rezepte

Sich vegan zu ernähren, bedeutet mehr als nur Tofu in verschiedensten Varianten zuzubereiten. Produkte wie Seitan, Sojadrink, weitere Pflanzendrinksorten (z. B. Mandeldrink, Haferdrink usw.) oder Sojaprodukte (wie z. B. Wiener Würstel ...) machen den veganen Speiseplan zu einer bunten, abwechslungsreichen und gesunden Angelegenheit ohne Verzicht, ohne Askese, aber mit einer extra Portion Wohlbefinden. Vegane Stärken Die Vorteile der veganen Ernährung sind rasch aufgezählt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen, dass die vegane Ernährungsform arm an gesättigten Fettsäuren, dafür reich an Ballaststoffen sowie Vitaminen, Mineralien und krebsvorbeugenden Verbindungen ist. Krebs, Diabetes oder Darmerkrankungen kann vorgebeugt werden, der allgemeine Gesundheitszustand wird verbessert und ernährungsbedingte Krankheiten können verhindert werden. Pflanzliche Ernährung ist cholesterinfrei, fettärmer und nahrhafter. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich viel energiegeladener und vitaler fühlt, gutes Aussehen geht damit einher.

Vegan Backen ohne Milch und Ei

Wie soll das funktionieren? Ein Kuchen ohne Eier und Milchprodukte scheint für viele immer noch ein Ding der Unmöglichkeit. Doch es gibt einige einfache Möglichkeiten, diese Zutaten durch vegane Produkte zu ersetzen. Und auch im Geschmack können die veganen Kuchen durchaus neben den Originalen bestehen.Ersatzprodukte für Eier und ihre EigenschaftenLeinsamen wirken als Bindemittel und liefern Feuchtigkeit. Sie ähneln in ihrer Konsistenz dem Eiweiß und sind nebenbei noch reich an Omega-3-Fettsäuren.Agar -Agar ist ein aus Algen gewonnenes Gelier- und/oder Bindemittel. Es eignet sich ideal für Puddings und Cremes und ersetzt dabei die Gelatine. Seidentofu ist eine Art Frischkäse bzw. Topfen aus geronnenem Sojadrink. Er enthält viele Proteine, ist sehr weich und eignet sich besonders für Mousse, Puddings und Cremes. Achtung: nicht mit dem festen Tofu verwechseln!Ersatz von MilchproduktenVegane Drinks werden aus Hülsenfrüchten (Soja), Getreide (Reis, Hafer, Dinkel, Mais), Ölfrüchten (Mandel, Haselnuss, Cashew), Kokosnuss oder auch aus Kastanie gewonnen und sind ein perfekter Ersatz für Tiermilch.

Veganen Käse selber machen

Pflanzliche Käse-Alternativen„Käse“* ohne Milchprodukte – ist das möglich? Schmeckt das? Und warum will man überhaupt Käse essen, wenn man auf Milchprodukte in seiner Ernährung verzichtet?Die beiden ersten Fragen lassen sich klar mit „Ja“ beantworten. Ja, Käse lässt sich ohne tierische Milchprodukte herstellen, und ja, diese alternativen „Käse“ schmecken hervorragend und sind noch dazu sehr vielfältig. Was den Verzicht auf tierische Milchprodukte angeht – nicht jeder tut das freiwillig. Daher reichen die Gründe, sich für veganen Käse zu interessieren, weit über eine vegane Lebensweise hinaus. Die Anzahl der auf dem Markt verfügbaren Produkte steigt aufgrund der wachsenden Nachfrage ständig. Doch nur die Käseherstellung in der eigenen Küche ermöglicht es, frische Produkte ganz nach den eigenen Vorlieben zu kreieren.Was darf man erwarten?Auch wenn bei der Herstellung veganer Käse die gleichen Techniken der Gerinnung, Fermentation und Reifung eingesetzt werden, wie bei Käse aus Tiermilch und einige der Rezepte im Buch von Marie Laforêt ganz bewusst die Namen bekannter Käsesorten tragen, sollten diese Produkte nicht unbedingt als Käse-Imitate gesehen werden, sondern eher als neuartige, pflanzliche Kreationen mit eigenem Geschmack und eigener Konsistenz.Aus welchen Zutaten bestehen vegane Käse?Am öftesten werden Sojaprodukte (Sojadrink bzw. -joghurt, Tofu, Tempeh) für die Herstellung veganer Käse verwendet. Sojadrink ist der einzige vegane Drink, der wie Tiermilch zur Gerinnung gebracht werden kann, und ist daher in sehr vielen Rezepten zu finden. Ungeröstete, ungesalzene Cashewkerne dienen ebenfalls sehr oft als Basis veganer Käse. Darüber hinaus werden andere Öl- und Hülsenfrüchte (vor allem Mandeln bzw. Sesam) sowie eingelegte Lupinenkerne (in internationalen Supermärkten erhältlich) verwendet. Agar-Agar, Kokosöl oder Stärke sorgen für die gewünschte Konsistenz des Käses. Damit diese Zutaten ihre Wirkung entfalten, muss die Käsemasse auf eine bestimmte Temperatur erhitzt werden und der fertige Käse anschließend einige Zeit im Kühlen rasten. In schnellen Rezepten und Frischkäse-Rezepten kommen diese Zutaten daher nicht zum Einsatz.Für ein Endprodukt mit würzigem Geschmack und „käsigem“ Aroma sorgen Hefeflocken (in jedem Bioladen erhältlich), Zitronensaft und Misopaste, die aufgrund ihres fermentierten Geschmacks gerne verwendet wird. Außerdem kann die Käsemasse mit Zwiebel, Knoblauch, Senf, Kräutern und Gewürzen beliebig aromatisiert werden.Soll der Käse fermentiert werden, eignen sich als Fermentationsstarter z. B. Réjuvélac, ein Getränk aus fermentiertem Vollkorngetreide, das man selbst ansetzen kann, Sauerkrautsaft oder Kombucha.

Tofu richtig zubereiten

Tofu ist zur Gerinnung gebrachter Sojadrink, der entwässert und in eine Form gegeben wird.Die Chinesen verwendeten zur Gerinnung von Sojadrink traditionellerweise Kalziumsulfat aus dem Gips der chinesischen Berge. In Japan wurde auch das aus Meerwasser gewonnene Nigari verwendet. Mit Nigari wird der Tofu weicher und milder, Kalziumsulfat ergibt einen festeren Tofu. Für den europäischen Tofu wird oft eine Mischung aus beiden verwendet, außer bei Seidentofu, für den ausschließlich Nigari eingesetzt wird.

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