60 Jahre Tchibo: Eine Kaffee-Erfolgsgeschichte

1949 legen Max Herz und Carl Tchiling-Hiryan mit ihrem Frischröstkaffee-Geschäft den Grundstein für den heutigen Tchibo Konzern. Was als kleiner postalischer Versandhandel für Kaffee in Deutschland begann, ist heute viertgrößter Kaffeeproduzent der Welt und Röstkaffee-Marktführer in vier europäischen Ländern.  

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgt die Kaffeeverteilung zunächst laut Marshallplan. Erst 1949 gewinnen die Kaffeefirmen durch mehr Individuallieferungen an Handlungsspielraum. Schwierige Bedingungen, aber Tchibo startet mit einer erfolgsversprechenden Idee: Der Kaffee wird ausschließlich über den Postversand verkauft. Ab 1953 haben die Hamburger Kunden die Möglichkeit, ihren Kaffee in drei Qualitäten – Konsum, Spezial und Mocca – direkt ab Fabrik zu kaufen. Das Tchibo-Erfolgsgeheimnis: ausschließlich röstfrischer Kaffee steht zum Verkauf. Die unterschiedlichen Kaffeesorten werden getrennt voneinander geröstet, denn jeder Rohkaffee hat seine eigene, optimale Röstzeit. Im Probierzimmer wird am perfekten Zusammenspiel von Röstung und Mischung der Kaffees und Optimierung der Zubereitung getüftelt, um das volle Aroma des röstfrischen Kaffees zu garantieren. Über diese Tests und weitere andere interessante Themen informiert ab 1952 das Tchibo Magazin. 1955 eröffnet in Hamburg die erste Tchibo Filiale. Das Besondere: der Kunde hat die Möglichkeit den Kaffee vor dem Kauf zu probieren. Die Idee schlug ein. Tchibo eröffnete – zunächst in Deutschland – weitere Filialen. 1994 kam der Konzern mit seiner ersten Filiale nach Österreich.

Heute ist Tchibo Österreich mit Sitz in Wien Marktführer am heimischen Röstkaffeemarkt. Das Unternehmen, das in Österreich die Marken Tchibo und Eduscho vertreibt, überzeugt durch höchste Kaffeekompetenz sowie eine wöchentlich wechselnde Gebrauchsartikel-Vielfalt.

Mehr Infos: www.tchibo.at

 

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