Am 26. Februar ist Welt-Pistazien-Tag

Der Welt-Pistazien-Tag ist ein Anlass, mehr über die grüne Nuss zu erfahren. Wie wird sie weltweit konsumiert? Über welche gesundheitlichen Vorteile im Sinne der modernen Ernährung verfügt sie? Und machen vitale Nährstoffe sowie mehr als 30 verschiedene Vitamine und Mineralien die Pistazie gleich zu einem gesunden Snack?

Ursprünglich stammt die Pistazie aus dem Nahen Osten. Bereits 7.000 v. Chr. soll sie dort von Menschen verzehrt worden sein. Anfang der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden Pistazienbäume versuchsweise in Kalifornien angepflanzt, wo heute mehr als 180.000 Tonnen Pistazien jährlich produziert werden.

 Fast die Hälfte der kalifornischen Ernte wird in die ganze Welt exportiert, wo sich die Pistazie in vielen Kulturen großer Beliebtheit erfreut. In China wird die Pistazie als "fröhliche Nuss" bezeichnet, sie aussieht, als ob sie lächelt. Dort gilt sie als Symbol für Gesundheit, Glück und Reichtum und wird häufig als Geschenk zum chinesischen Neujahrsfest verwendet. Den größten Pro-Kopf-Verbrauch der Welt hat Israel mit rund 4.000 Tonnen bei nur sieben Millionen Einwohnern. In Indien wird der Pistazie eine wärmende Wirkung zugeschrieben. Daher genießt man sie vorwiegend in der kalten Jahreszeit. In Russland hingegen sind die grünen Nüsse ein beliebter Snack zum Bier während der warmen Sommermonate und in Frankreich werden sie zum Aperitif serviert.

Tatsächlich haben Pistazien auch gesundheitliche Vorteile. Ernährungsexperten bezeichnen die Pistazie als "schlanke Nuss", da sie unter den Nüssen am wenigsten Kalorien und Fette beinhaltet, aber sehr reich an Ballaststoffen ist. Nur eine Handvoll Pistazien - ca. 30 Kerne - bietet einen sättigenden 100-Kalorien-Snack, der eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin B6, Kupfer und Mangan, Proteinen, Ballaststoffen, Thiamin und Phosphor darstellt. Besonders herausragend ist auch der hohe Gehalt an Antioxidantien. Zudem werden Pistazien, da sie erst geschält werden müssen, langsamer verzehrt, was zu einer Verringerung der gesamten Kalorienzufuhr führt.

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