Aphrodisiaka - Liebe geht durch den Magen


Diesen Spruch kennt wohl jeder. Deshalb kann man am Valentinstag beim Liebsten oder bei der Herzensdame garantiert punkten, wenn man sich an den Herd stellt und ein Menü auf den Tisch zaubert! Und wer noch dazu aphrodisierende Zutaten verwendet und für eine romantische Atmosphäre sorgt, kann sich auf einen genussreichen Abend freuen! 

 

Als Aphrodisiaka (nach der Liebesgöttin Aphrodite) werden Lebensmittel und Substanzen bezeichnet, denen eine lustfördernde Wirkung zugeschrieben wird. <--break->

Wirkung

Für die aphrodisierende Wirkung von Lebensmitteln gibt es verschiedene Erklärungen: einige Lebensmittel geben durch konzentrierte Nährstoffe und Vitamine besonders viel Kraft, andere reizen die Organe des Harnapparates und wirken somit indirekt auf die Sexualorgane, wieder andere sorgen für eine bessere Durchblutung der Bauchorgane, was sich direkt auf die Sexualorgane auswirkt, oder fördern die Entspannung, wodurch die Bereitschaft für Sex gesteigert werden kann. Auch Düfte können aphrodisierend wirken und so die Lust auf Erotik wecken. Und schließlich wären da noch jene Lebensmittel, die allein durch ihre Form zu lustvollen Gedanken verführen. 
Luststeigernde Inhaltsstoffe
 Auf Frauen wirken Vitamin E (pflanzliche Öle), Folsäure (Rohkost) und Vitamin B12 (Fleisch, Fisch, Ei) besonders luststeigernd, bei Männern sind es vor allem Zink (Meeresfrüchte) und Selen (Fleisch, Fisch, Getreide). Sowohl für Männer als auch für Frauen gelten Vitamin A und C, Kalzium (Milchprodukte) und Magnesium (Nüsse, Vollkornprodukte) als anregend.

 

 

 

Chilischoten Aphrodisierende Lebensmittel 

Chili wirkt durch den scharfen Wirkstoff Capsaicin gefäßerweiternd, dadurch wird auch der Unterleib besser durchblutet. In pikanten Gerichten sorgen die kleinen Schoten für eine würzige Note, aber auch Schokolade und Trinkschokolade verleihen sie das gewisse Etwas. 

 

Pfeffer steigert durch den hohen Gehalt an ätherischen Ölen und Piperin die Lust. Das Alkaloid Piperin reizt durch seine Schärfe die Schleimhäute und die Genitalien. Pfeffer nur frisch gemahlen verwenden, sonst verfliegen die ätherischen Öle sofort. 

 

Petersilie hat eine stimulierende Wirkung auf die Organe des Unterleibs. Sie ist reich an Vitamin C, Kalium, Kalzium, Provitamin A und sekundären Pflanzenstoffen, die den Stoffwechsel anregen. Wie die meisten anderen Kräuter auch, kann Petersilie nur ungekocht ihre Wirkung entfalten, denn Aromastoffe vertragen keine Hitze. Pfeffer-bunt

 

Die Avocado wurde von den Azteken „ahuacatl“, übersetzt „Hoden“ genannt. Spanische Eroberer brachten die hell- bis dunkelgrüne Frucht mit der glatten bis runzeligen Schale und dem cremigen Fruchtfleisch im 16. Jahrhundert nach Europa, wo sie als starkes Aphrodisiakum galt. Avocados enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Antioxidantien. 


Granatapfel Der Granatapfel mit seiner charakteristischen ledrigen Schale, unter der sich die knackig-saftigen, säuerlichen Kerne verbergen, durfte bereits im alten Orient in keiner erotischen Schrift fehlen. Seit jeher wird er mit Fruchtbarkeitsriten in Verbindung gebracht. Antike Ärzte verschrieben ihn kinderlosen Frauen. Granatäpfel enthalten Proteine, Ballast- und Mineralstoffe (vor allem Kalium und Phosphor), Vitamine und Fruchtsäuren. 

 

Schokolade – besonders solche mit hohem Kakaoanteil – fördert die Lust, weil Kakao Glückshormone freisetzt. Durch Serotonin, Koffein, Theophyllin, Theobromin und Phenylalanin wirkt Kakao anregend auf die für Lust- und Glücksempfinden verantwortlichen Teile des Gehirns. Schmerzen werden gedämpft und es entsteht ein euphorisches Gefühl. Zudem ist Kakao reich an Zink, das bei Männern die Potenz fördert und die Prostata schützt. Petersilie

 

Garnelen gehören zu den Krebstieren. Ihr Körper ist in viele Segmente gegliedert und von einem Panzer aus Chitin und eingelagertem Kalk umgeben. Garnelen sind besonders reich an Eiweiß. Die Eiweißfarbstoffe sorgen für die verschiedenen Farben. Da jedoch alle, bis auf den roten Farbstoff, beim Kochen zerfallen, sind alle Krebstiere nach dem Kochen rosa. 

 

Champagner entsteht aus Wein durch Gärung oder Zugabe von Kohlensäure. Er gilt als klassisches Aphrodisiakum für Frauen. Die Kohlensäure sorgt für ein prickelnd leichtes Gefühl beim Trinken, lässt den Alkohol jedoch auch schneller ins Blut gehen. Echter Champagner besteht ausschließlich aus „Champagne“-Trauben und gärt in den Flaschen, in denen er auch verkauft wird. 

 

Ebenfalls als aphrodisierend gelten z. B. Äpfel, Artischocken, Beeren, Feigen, Kaviar, Kokosnuss, Lachs, Austern, Geflügel, Melonen, Knollensellerie, Spargel, Paradeiser, Nüsse und Trüffeln.  

 

Weiterführende Links
Meeresfisch und Meeresfrüchte Rezepte 

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