Bärlauch, der „Wilde Knoblauch“


Wenn der Frühling im März langsam seinen Einzug bei uns hält, können wir an vielen Stellen, vornehmlich in feuchten, halbschattigen Wäldern und Auen, den beliebten und begehrten Bärlauch, auch „Wilder Knoblauch“ genannt, finden.


Mit seinem starken knoblauchartigen Geruch macht der Bärlauch auf sich aufmerksam. Ein Meer von unzähligen, weißen, sternförmigen Blüten zeigt dieses Liliengewächs in Blüte gegen Ende April.

 

Traditionell wird der Bärlauch nicht nur als wunderbares Küchenkraut verwendet, als Heilmittel gegen Herz- und Gefäßkrankheiten, Verdauungsbeschwerden und Hautreizungen ist er beliebt. Auch seine heilende Wirkung auf die Atemwege wurde vor nicht allzu langer Zeit entdeckt. Sehr ähnlich sind die Inhaltsstoffe und somit auch die Heilwirkungen von Bärlauch und Knoblauch.

Zum Sammeln eignet sich eher der  jüngere Bärlauch, da dieser zarter und somit besser ist. Die Blätter des Bärlauchs werden bis zu seiner Blütezeit gesammelt. Große Vorsicht ist beim Sammeln geboten, denn die giftigen Blätter von Maiglöckchen und Herbstzeitlose sehen dem Bärlauch zum Verwechseln ähnlich und erscheinen im Frühling zeitgleich mit ihm.

 

Bärlauch ist eingefroren bis zu zehn Monaten haltbar, zur Konservierung ist auch das leckere Bärlauchpesto beliebt. Beim Trocknen ohne die richtigen Maschinen und Hilfsmittel verliert er leider den größten Teil seines Aromas, darum wird geraten getrockneten Bärlauch im Laden zu kaufen.

 

Rezepte mit Bärlauch:

Bärlauchlasagne

Zwiebelschnitzel mit Bärlauch

Bärlauchterrine

Mozarella-Knödel mit brauner Butter und Bärlauch

Bärlauch mit Schafskäse im Teigpäckchen

Gefüllte Kalbsbrust mit Bärlauch

Bärlauch Rezepte - Bärlauch sicher erkennen