Das Ei als „Gesundheits-Vorsorger“ – am 14.10.2011 ist Welt-Ei-Tag

An jedem zweiten Freitag im Oktober findet der Welt-Eitag statt. Ein guter Zeitpunkt einen Blick auf dieses wertvolle Lebensmittel für Geist und Körper zu werfen und die derzeitige Marktsituation genauer zu betrachten.

v.l.n.r.: Bgm. BB-Obm. Franz Karlhuber (Legehennenhalter in Wartberg an der Krems), Dr. Stephan Mikinovic (GF der AMA Marketing GesmbH), DI Benjamin Guggenberger (GF der EZG-Frischei). Das Ei konnte sich in den letzten Jahren zunehmend als gesundes, unverzichtbares Lebensmittel positionieren. Es liefert lebensnotwendige essentielle Fettsäuren, die vom Körper selbst nicht aufgebaut werden können. Besonders hervorzuheben sind die Omega-3 Fettsäuren, die für Gehirn und Nervensystem wichtig sind. Zusätzlich enthalten Eier zahlreiche andere wertvolle Inhaltsstoffe und sollten daher auf keinem gesunden Speiseplan fehlen.
 Das Ei ist auch im Sinne des „Funktional Food“ ein wertvolles Lebensmittel. Es ist „Brain Food“ wegen des enthaltenen Lecithins, das das Gehirn in Schwung hält, „Beauty Food“, wegen des enthaltenen Biotins und Vitamin E, die als Schönheitselixier wirken, „Power Food“ aufgrund seines biologisch hochwertigen Eiweißes, das als idealer Energielieferant dient und „Balanced Food“ wegen der vielen Vitamine, die für Ausgeglichenheit und Wohlbefinden sorgen (z.B. Vitamin A stärkt die Sehkraft, Vitamin D fördert die Knochenfestigkeit)
Der Eier-Pro-Kopf-Verbrauch ist seit Jahren konstant und lag 2010 bei 233 Stück, gerechnet inklusive Eier in Verarbeitungsprodukten. Durchschnittlich werden pro Haushalt alle 20 Tage Eier gekauft, also rund 18 Mal im Jahr. Dabei werden pro Einkauf im Schnitt 3,16 Euro für Eier ausgegeben.
Seit 1. Jänner 2009 ist die Käfighaltung von Legehennen in Österreich gesetzlich verboten. Käfigeier sind 2010 erstmals so gut wie vollständig aus dem Lebensmittel-Einzelhandel (LEH) verschwunden. Das erklärt auch den Anstieg der Durchschnittspreise bei Eiern. Mit 68,5% kommen im ersten Trimester 2011 (Jänner-April) die meisten verkauften Eier im LEH aus Bodenhaltung, gefolgt von „Nicht-Bio-Freilandeiern“ mit rund 21% Anteil und „Bio- Freilandeiern“ mit rund 10,5% Anteil.
Bei den Einkaufsquellen gewinnt der LEH auf Kosten des Ab-Hof-Verkaufs. 80% der Frischeier wurden im ersten Trimester 2011 im Lebensmittelhandel verkauft, 20% über alternative Vertriebsquellen wie Ab-Hof-Verkauf oder Bauernmärkte.

Weitere Infos: www.ama-marketing.at