Der steirische Apfel 08

Der steirische Apfel überzeugt im Jahr 2008 durch besonders intensiven Geschmack und volles Aroma.

Das Produktionsjahr 2008 war voller Herausforderungen für die steirischen Apfelbauern. Kaltlufteinbrüche im März sorgten für einen schwierigen Start in die Produktionssaison und auch von zahlreichen Unwettern und Hagelschauern blieb die Ernte 08 nicht verschont. Doch ein echter Steirer lässt sich nicht unterkriegen: Auch wenn die optische Qualität einiger Äpfel ein wenig unter den schwierigen Umweltbedingungen gelitten hat, überzeugt der steirische Apfel 08 mit einzigartigen inneren Werten: Viel Sonne zu Beginn der Ernte und die verhältnismäßig kühlen Nächte wirkten positiv auf das Zucker-Säureverhältnis sowie die Farb- und Aromausbildung und sorgten so für eine geschmacklich hervorragende Ernte. Bei sortentypischer Größe und gewohnter Festigkeit besticht der Apfel 08 durch einen außergewöhnlichen herzhaft-süßen Geschmack. Besonders die Sorten mit hohem Zuckergehalt (Gala, Golden Delicious, Braeburn und Fuji) profitierten von den klimatischen Verhältnissen in diesem Jahr.

Wirtschaftsfaktor Apfel
Der Apfelanbau in der Steiermark sichert nicht nur die Existenz von 1.000 Apfelbauern, sondern auch hunderte Arbeitsplätze in zahlreichen externen Branchen. Als Exportschlager leistet der steirische Apfel außerdem seinen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg in Österreich.
Die beliebtesten Äpfel Österreichs stammen aus der Steiermark. Jährlich werden hier 140.000 Tonnen feinster Äpfel, unter der Marke „frisch-saftig-steirisch“ geerntet und vermarktet. Produziert werden diese Äpfel von 1.000 steirischen Apfelbauern, die in bäuerlichen Familienbetrieben mit durchschnittlich vier Personen leben und arbeiten. Doch die Apfelbauern sind nicht die einzigen, die der steirische Apfel buchstäblich ernährt: In den 12 steirischen Vermarktungsbetrieben sind über die gesamte Saison hinweg durchschnittlich mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigt. Hunderte zusätzliche Arbeitsplätze sichert der steirische Apfel darüber hinaus in den Branchen Transportlogistik und Verpackungsindustrie sowie in der Elektro- und Bauwirtschaft. Auch der Tourismus profitiert vom Apfelanbau. Als Verantwortliche für die Landschaftspflege leisten die steirischen Apfelbauern schließlich einen wesentlichen Beitrag für den Erfolg des Fremdenverkehrs in der Oststeiermark – insbesondere in der Thermenregion.

Weitere Infos: www.frisch-saftig-steirisch.at