Destillata 2009: Erfolg für Moststraßenbetriebe

Unter dem Motto „Am Freitag den 13. im Casino“ fanden sich 400 Gäste aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Italien, der Schweiz, Schweden und den Niederlanden im Grand Casino Baden zur internationalen Edelbrand-Gala „Destillata“ ein, an der sich 188 Betriebe aus 13 Nationen beteiligten.

Obwohl der Titel „Destillierie des Jahres 2009“, zum vierten Mal in der 18-jährigen Geschichte der „Destillata“, nicht nach Österreich ging, verteidigte Georg Hiebl den Titel „Edelbrenner des Jahres Silber“. Mit vier „Edelbränden des Jahres“ (Hauszwetschke, Hagebutte, Kriecherl und Zwetschken-Cuvée) und weiteren vier Goldmedaillen ließ er nur Tibor Vértes aus Ungarn an sich vorbei und kann damit an seine Erfolge von 2006 (Gold in der Destillata-Gesamtwertung) und 2007 (Gesamt-Silber) anschließen. Platz drei sicherte sich der Osttiroler Rudolf Schwarzer aus Lienz. Ein weiterer Mostviertler platzierte sich unter den besten 12 Betrieben des Wettbewerbs. Bernhard Datzberger (Sepplbauer, Amstetten) bekam für seinen Apfelmostbrand in Eiche mit kräftigen 50%vol in der Gruppe der Strong Spirits die Höchstpunktezahl 20. Auch Hans Hiebl (Hansbauer, Haag) und Karl Pihringer aus Winklarn heimsten Destillata-Medaillen für ihre Edelbrände ein.

Georg Hiebl ist immer für eine außergewöhnliche „Schnapsidee“ zu haben. Der Niederösterreicher beherrscht es, den Charakter der Frucht in seiner Urform zu erhalten und zu konzentrieren oder, anders gesagt, die Natur in sich aufzusaugen, um dann das geballte Aroma in die Flasche zu bannen. Dafür muss man sich jedoch Zeit nehmen, Freude am Produkt und am Produzieren haben und man muss es sich auch ganz einfach trauen. So runden experimentelle Produkte wie Paprika- oder Paradeiser-Brand das umfassende Sortiment von Georg Hiebl ab. Der intensiv-aromatische Charakter seiner Lemongras-Spirituose wurde von der Fachjury mit Gold belohnt.

Mehr Informationen: www.destillata.at

 

Weitere Informationen:

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