Die heimischen Erdbeeren sind reif!

In diesen Tagen kamen die heimischen Erdbeeren in die Geschäfte und auf die Märkte. 3,6 kg werden jährlich und pro Kopf davon verspeist. Das Bundesland mit der größten Erwerbsproduktion ist mittlerweile Oberösterreich, gefolgt von der Steiermark und Niederösterreich.

Johanna, Nicola, Elfi Maisetschläger (Designerin des Erdbeer-Dirndls), Dr. Stephan Mikinovic (GF der AMA Marketing), Sabine (die Frau mit dem sinnlichsten Erdbeermund), DI Günter Griesmayr (Vorstandsvorsitzender der AMA), Mag. Karin Silberbauer (AMA-Managerin für Obst&Gemüse) und die Wiesener Erdberrkönigin (v.l.n.r.)Niederösterreicherin hat den sinnlichsten Erdbeermund Österreichs 2008
Die „Königin der Beeren“ gilt besonders ihrer Farbe wegen als überaus sinnliche Frucht. Die AMA Marketing möchte zum Genuss dieser sinnlichen Frucht verführen und wählte deshalb gestern den sinnlichsten Erdbeermund Österreichs, den laut Jurybeschluss eine Niederösterreicherin besitzt.

Über 150 geladene „Erdbeermund-Experten“ stellten sich als „Wahlvolk“ zur Verfügung und wählten gestern Abend im Palais Daun-Kinsky Sabine aus Fohrafeld in Niederösterreich zum sinnlichsten Erdbeermund Österreichs. Die junge Dame ist 21 Jahre alt und Publizistikstudentin an der Universität Wien.

„Das rote sinnliche Früchtchen ist eine Vitaminbombe, hat kaum Kalorien und ist aus gutem Grund überaus beliebt. Mit dieser Aktion, nämlich der `Wahl zum sinnlichsten Erdbeermund` wollen wir die ÖsterreicherInnen zum Genuss dieser köstlichen Frucht verführen und darauf aufmerksam machen, dass die heimischen Früchte in diesen Tagen in die Geschäfte kommen“, betont Dr. Stephan Mikinovic, Geschäftsführer der AMA Marketing.

Erdbeere: Gesunde Nascherei und wahrer Jungbrunnen
Die Erdbeere zählt mit nur 37 Kalorien pro 10 dag zu den kalorienärmsten Obstarten. Sie bestehen zu 90 Prozent aus Wasser, der Rest hat es aber auch gewaltig in sich. Die rote Beere ist Spitzenreiter bei Vitaminen. Sie versorgt uns mit mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte und liefert Folsäure, die vor Herz-Kreislauferkrankungen schützt.
Vitamine und Spurenelemente sind für unseren Körper genauso wichtig wie sekundäre Pflanzenstoffe, die die Erdbeere reichlich produziert: 3 Mal soviel wie Grapefruits und etwa 2 Mal soviel wie blaue Trauben.
Diese sekundären Pflanzenstoffe entfalten als bioaktive Stoffe eine Vielzahl positiver Wirkungen im Körper. Sie können das Immunsystem stärken, Infektionen vorbeugen oder etwa den Cholesterinspiegel im Blut regulieren. Erdbeeren sind so ein wahrer Jungbrunnen, denn sie können auch gegen Gicht helfen, den Blutdruck senken, den Darm mobilisieren, entwässernd wirken und vor schädlichen Radikalen schützen.

Sensibelchen mit kurzer Laufzeit
Erdbeeren sind richtige „Sensibelchen“ und sollten schonend behandelt und deshalb immer erst unmittelbar vor dem Genießen oder Zubereiten gewaschen werden. Im Kühlschrank halten sie bei 2 bis 6 Grad Celsius ein bis zwei Tage. Sie reagieren empfindlich auf falsche Lagerung, lange Transportwege oder Druck. Als Folge können sie schnell an Aroma verlieren und einen Teil ihrer wertvollen Inhaltsstoffe einbüßen. Die Erdbeerzeit, die von Mitte Mai bis Juli dauert, kann durch das Einfrieren der Früchte verlängert werden. Dazu die Früchte einzeln auf ein Tablett legen und vorfrieren, erst dann in geeigneten Behältern im Gefrierschrank lagern.

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