Die Vulkanland-Kirsche als neue Marktgemeinschaft

 Auf den Hängen zweier Markt Hartmannsdorfer Traditionsbetriebe wächst die Vulkanland-Kirsche.

 Denkt man an edle Kirschen, fällt einem dank Mon Chéri oft das Piemont in Italien ein. Es gibt nur einen Schönheitsfehler: Das Piemont ist keine Kirschenregion. Die Piemont-Kirsche ist eine eingetragene Marke und wird weltweit zugekauft. In Zukunft soll man daher an das Steirische Vulkanland denken, denn dort hat sich  mit Martin Mittendrein und Karlheinz Edelmann eine neue Marken-Gemeinschaft für die Kirsche gefunden. Die Region ist dank ihrer Fruchtbarkeit und Vielfältigkeit ein guter Boden für die Kirschproduktion. Dass die beiden Kirschbauern mit insgesamt zehn Hektar Kirschplantagen in der zweitgrößten steirischen Apfelanbau-Gemeinde Markt Hartmannsdorfer beheimatet sind, ist ebenfalls kein Zufall. „Das Mikroklima der Gemeinde ist halt besonders gut“, ist Bürgermeister Otmar Hiebaum überzeugt. Und: Die Markt Hartmannsdorfer Landwirte hätten aufgrund der langen Tradition in der Obstveredelung eine große Kompetenz. Dass die „Vulkanland-Kirsche“ in seiner Gemeinde eine Markenheimat gefunden hat, freut Hiebaum besonders. Vier verschiedene Sorten Kirschen ernten die beiden Betriebe auf ihren Flächen. Ihr Ziel ist es, die eigene Produktion mit dem Herkunftshinweis weiter aufzuwerten. Die Vulkanland-Markenlizenz wurde von Bernd Gerstl und Vulkanland-Obmann Josef Ober gemeinsam mit Bürgermeister Otmar Hiebaum überreicht.

Mehr Infos unter: www.vulkanland.at