Ein Sommeliere für den Most

Wein, Käse, Kaffee oder gar Zigarren kennen diese „Berufsbezeichnung“ schon lange. Nun auch der Most hat seinen eigenen Sommelière.

Der Most, bereits oft und berechtigt „Obstwein“ genannt, galt wohl lange Zeit als zu „ordinär“, um dafür eine derart noble Zertifizierung zum Sommelier (französisch für Mundschenk) anzubieten. Nun hat das LFI Steiermark den Schritt gewagt. 120 Stunden Ausbildung - von der Verkosttechnik, dem Geschmackstraining bis hin zu Präsentation und Kommunikation - fanden in der Mostschenke Brunner in Ilz mit der Zertifikatsverleihung ihren Abschluss. Die Steiermark hat damit die ersten zwölf Most-Sommeliers. Dass beinahe alle aus der Südoststeiermark kommen und vier der neuen Sommeliers Caldera-Bauern des Steirischen Vulkanlandes sind, zeugt von der Kostbarkeit der Mostbarkeiten der Region.

Steirischer Most ist top!
Steirischer Most ist auf einem top Niveau. Wir haben die besten Moste Mitteleuropas, nur keiner spricht darüber“, war Resch voll des Lobes für das handwerkliche Geschick der steirischen Mostbauern. Damit alle darüber sprechen, dazu wurde mit der Sommelier-Ausbildung ein wesentlicher Schritt gesetzt. Wie beim Wein dürfte auch beim Most die Sprache taugliches Instrument sein, um das Produkt mit Philosophie und Mehrwert anzureichern.

Die erste Most-Sommelière
Caldera- und damit Qualitätsobstwein-Produzentin Johanna Kaufmann aus Raabau ist übrigens die erste und vorerst einzige Most-Sommelière der Steiermark.

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