Gefärbte Ostereier mit AMA-Gütesiegel erhältlich

Erstmals sind heuer im Handel gefärbte Ostereier mit dem AMA-Gütesiegel erhältlich. 692 AMA-Gütesiegel-Eierproduzenten decken heuer den erhöhten Bedarf an Qualitätseiern.

692 AMA-Gütesiegelbauern und 2,4 Mio. Hennen decken Oster-Bedarf
In den 692 AMA-Gütesiegel-Betrieben werden 2,4. Mio. Legehennen gehalten. Die Hennen werden ausschließlich in Freiland- und Bodenhaltung oder nach Bio-Kriterien gehalten. Käfighaltung ist im AMA-Gütesiegel-Programm nicht vorgesehen.
Diese deutliche mengenmäßige Aufstockung von 570 AMA-Gütesiegelbetrieben im Jahr 2006 auf 692 Betriebe im Jahr 2007 war notwendig, um heuer zu Ostern erstmals die ausreichende Versorgung mit AMA-Gütesiegel-Eiern zu gewährleisten. Rund ein Drittel des gesamten Eierkonsums erfolgt nämlich rund um das Osterfest.

Hohe Frischekriterien als besonderes Qualitätsmerkmal
Dr. Stephan Mikinovic, Geschäftsführer der AMA Marketing GesmbH und DI Rudolf Stückler, AMA Produktmanager Eier übernehmen einen Korb mit AMA-Gütesiegel-Eiern von Vertretern der Eierbranche v. li. n. re.: DI Michael Wurzer, Geschäftsführer der ZAG Zentralen Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Geflügelwirtschaft; Franz Kirchweger, Obmann der Frischeier Erzeugergemeinschaft und DI Benjamin Guggenberger, Geschäftsführer der Frischeier Erzeugergemeinschaft. Die Basis für alle gefärbten Ostereier mit dem AMA-Gütesiegel sind – logischer Weise – Eier mit dem AMA-Gütesiegel. Ab heuer sind diese eben auch in ausreichender Menge vorhanden. Bislang wurden die Farbeier nach dem Eikennzeichnungssystem OVUM abgesichert. Das AMA-Gütesiegel bringt aber über die Herkunftskennzeichnung hinaus noch zahlreiche weitere Kriterien, die auch strengen Kontrollen unterzogen werden. Eines dieser Kriterien ist die Frische. Für gekochte Farbeier sind klare „Frische-Regeln“ definiert, die sich z.B. nach der jeweiligen Temperatur und Lagerhaltung richten.

Die Gütesiegel-Kennzeichnung ist gut sichtbar auf jeder Packung angebracht. Das AMA-Gütesiegel mit den Maximen Qualität-Herkunft-Kontrolle setzt jetzt schon Kriterien um, die EU-weit erst 2013 zum Tragen kommen und das dann auch nur teilweise. Es ist den Eierproduzenten damit gelungen, im Bezug auf Tiergerechtigkeit, Herkunftssicherung und Produktqualität europaweit einen absoluten Maßstab zu setzten. Um diesen hohen Standard einführen zu können, haben die Eier-Betriebe dafür Investitionen in der Höhe von 100 Mio. Euro getätigt.

Der Osterhase braucht rund 50 Mio. Ostereier
 Im Lebensmittelhandel wurden im Jahr 2007 rund 870 Mio. Eier verkauft. Davon gehen ca. 50 Mio. rund um Ostern über den Ladentisch der Handelsunternehmen.
Die Altersklasse 60+ gehört unter den KonsumentInnen mit 158 Eiern pro Jahr und Kopf zu den eifrigsten Frischeier-Einkäufern im Handel. Die Gruppe der Jugendlichen bis 29 Jahren kauft hingegen am wenigsten ein, nämlich rund 66 Eier jährlich und pro Person. Berücksichtigt man auch die Eier, die in Verarbeitungsprodukten vorhanden sind, konsumiert ein Österreicher im statistischen Durchschnitt 236 Eier.

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AMA Marketing

 

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