Heimische Blütenküche: Blüten als bunter Augenschmaus am Teller

Blumen gehören zum Sommer und verbreiten Lebensfreude. Doch auch auf dem Teller sind die hübschen Blüten, die oft direkt vor der Haustür zu finden sind, ein schöner Anblick. Und das Auge isst ja bekanntlich mit! Zudem überzeugen viele der Blüten auch auf geschmacklicher Ebene.


Nicht nur köstlich! Die essbaren Blüten sind auch ein echter Augenschmaus! (Foto: Umweltberatung Niederösterreich)Die Vielfalt an essbaren Blüten ist unendlich groß. Einige besondere Schmankerln sind Basilikum, Chrysanthemen, Duftpelargonie, Gänseblümchen, Gebirgsnelken, Hibiskus, Holunder, Kapuzinerkresse, Lavendel, Löwenzahn, Malven, Primel, Ringelblumen, Schnittlauch, Thymian, Zitronenverbene oder Zucchini. NÖ Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Das Angebot der Natur ist vielfältig und raffiniert. Einem Ausflug in den Spezialitätenladen vor der Haustüre steht nichts im Wege, solange die SammlerInnen auf die Umwelt achten und die gesetzlichen Bestimmungen einhalten.“
Petra Nemec, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung" rät nur Blüten von ungespritzten Pflanzen aus dem eigenen Garten oder auf Wiesen, die nicht neben Spazierwegen, viel befahrenen Straßen oder landwirtschaftlich genutzten Flächen liegen, zu sammeln. Zierblumen aus Blumenfachgeschäften sind nicht zum Verzehr geeignet, weil sie mit Dünger oder Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. Weiters sollte man nur Blüten sammeln (und auch essen), wenn man die Pflanzen eindeutig als essbar identifizieren kann! Bei Unsicherheit oder großer Sammelleidenschaft unbedingt ein Fachbuch zu Rate ziehen!

zum Ausprobieren:

Forellenfilets mit Thymian- oder Salbeiblüten

Gefrorene Blüten