Heumilch enthält rund doppelt so viel Omega-3-Fettsäuren wie Standardmilch

Die Universität für Bodenkultur in Wien hat ein Jahr lang österreichische Heumilch, Bergkäse und Emmentaler aus den Hauptproduktionsgebieten Österreichs analysiert und die dabei im jahreszeitlichen Verlauf ermittelten Fettsäurenwerte mit jenen von Standardmilch aus dem Lebensmittelhandel verglichen.

Dass österreichische Heumilch und Heumilch-Produkte doppelt so viele Omega-3-Fettsäuren und CLA enthalten wie Standardmilch, ist jetzt wissenschaftlich untermauert. Foto: ARGE Heumilch Nun liegt das Ergebnis der Studie vor. Österreichische Heumilch enthält im Durchschnitt rund doppelt so viel Omega-3-Fettsäuren und konjugierte Linolsäuren wie Standardmilch. „Omega-3-Fettsäuren und CLA (konjugierte Linolsäuren) gehören zu den essentiellen Fettsäuren, die für den menschlichen Organismus lebensnotwendig sind. Da der Körper diese aber nicht selber produzieren kann, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden“, erklärt Andreas Geisler von der ARGE Heumilch Österreich. Omega-3-Fettsäuren wirken positiv auf das Herz-Kreislauf-System, blutdrucksenkend, gefäßschützend, entzündungshemmend und sollen auch Allergien vermindern. „Die konjugierten Linolsäuren können zur Gewichtsreduktion beitragen, da sie das Körperfett reduzieren, sowie die Cholesterinwerte verbessern“, weiß Geisler.

Die Basis für die guten Fettsäuren-Werte der Heumilch-Produkte liegt in der natürlichen Fütterung der heimischen Heumilchkühe. Im Sommer sind bis zu 50 verschiedene Arten von Gräsern und Kräutern auf den heimischen Wiesen, Weiden und Almen Nahrungsquelle der österreichischen Heumilchkühe. Im Winter werden die Kühe mit Heu und mineralstoffreichem Getreideschrot versorgt. Vergorenes Futter wie Silage ist strengstens verboten.


Weitere Infos: www.heumilch.at