Holunderblütensirup - erfrischender Genuss

Herrlicher Duft liegt in der Luft, wenn die zierlich weißen Holunderblüten in voller Pracht aufblühen. Mit nur wenigen Zutaten und etwas Geduld lässt sich daraus ein erfrischender Blütensirup zaubern.

Holunderblütensirup Fotoquelle: Sabine Seidl, „Früchte und Blüten aus der Natur bieten ein besonders intensives Geschmackserlebnis. Die Blüten des Holunders verlocken derzeit zum Pflücken für Saft oder gebackene Holunderblüten“, erklärt Mag. Gabriele Wittner, Ernährungsexpertin bei "die umweltberatung". Der Hollerbusch, der nach der germanischen Fruchtbarkeitsgöttin Holla benannt ist, enthält wertvolle Inhaltsstoffe. Es zahlt sich aus, die Blüten für den nächsten Winter zu trocknen. Denn heißer Holunderblütentee wirkt gegen fiebrige Erkältungen.

Wildobst hat mehr
 „Nicht nur der Holunder, auch andere Wildobststräucher haben viel zu bieten.  Das Naschen von den Sträuchern ist nicht nur für Tiere sondern auch für Menschen köstlich und gesund“, empfiehlt Gabriele Wittner. So deckt eine Hand voll Hagebutten beispielsweise das 15-fache des Tagesbedarfs an Vitamin C. Die gleiche Menge an Sanddornbeeren und Vogelbeeren bietet jeweils das 3-fache des Tagesbedarfs an Provitamin A. Zum Vergleich: Ein Apfel oder eine Birne deckt den Tagesbedarf an Vitamin C dagegen etwa nur zu einem Fünftel.

Blütensirup einfach selbst gemacht!
 10 Holunderblütendolden, 1 Liter abgekochtes Wasser, 2 Kilo Zucker, 2 in Scheiben geschnittene Bio-Zitronen und 5 dag Zitronensäure in ein großes Einmachglas geben, gut umrühren und zugedeckt einige Tage stehen lassen, täglich umrühren. Schon ist der erfrischende Fruchtgenuss fertig!

 

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