Käsesprache

ARGE Heumilch präsentierte ein neues Nachschlagewerk zur Käseverkostung – 124 Seiten geballtes Käsewissen.

Anlass dazu gab die Erkenntnis, dass bislang keine wirkliche „Käsesprache“ existierte. Für die ARGE Heumilch Grund genug, gemeinsam mit einem Expertenteam aus Fachleuten der Käseherstellung, der Ernährungswissenschaft, der Sensorik, aus dem Käseverkauf sowie Ausbildnern von Fachschulen ein umfangreiches Vokabular auszuarbeiten.

Den Genuss in Worte fassenDie ARGE Heumilch präsentiert mit der „Käsesprache“ 124 Seiten geballtes Käsewissen für jedermann.

Die Ausarbeitung eines Vokabulars für Käse bedarf strukturierter, fachlich fundierter Herangehensweise und genauer Planung, der sich ein erlesener Kreis von Fachleuten aus den verschiedensten Bereichen widmete. Dadurch konnte auch gewährleistet werden, dass Wissen sowie Erfahrungswerte aus den verschiedenen Bereichen einflossen.

Herangezogen wurden Unterlagen von Käse-Fachverkostungen der letzten Jahre sowie die heimische und internationale Käselektüre. Eingeteilt wurde schließlich nach den Parametern Duft, Grundgeschmack, Geschmack und Textur (Gefühl im Mund).

Kernstück der Käsesprache ist die Etablierung der vier Aromagruppen „fruchtig-pflanzlich“, „milchig-rahmig“, „malzig-röstig“ und „sonstiges“.

Außerdem sollen Verkostungsformulare und Textvorlagen für die Käsebeschreibung den Käseliebhaber bei der Degustation unterstützen.

Mit Käse-Steckbriefen zum KäsekennerPräsentierten die Heumilch-Käsesprache: Andreas Geisler (Koordinator ARGE Heumilch), Dagmar Gross (Projektleiterin) Karl Neuhofer (Obmann ARGE Heumilch).

Im Kapitel „Käsebeschreibungen“ finden sich 28 ansprechend beschriebene Heumilch-, Butter- und Käsesorten, die eine Auswahl der Vielfalt an Heumilchprodukten darstellen, jedes Produkt ist zudem mit einem Steckbrief ausgestattet.

Durch die Vielzahl an Beschreibungen und die ausgearbeitete Käsesprache lässt sich gut über persönliche Vorlieben diskutieren, außerdem kann sich man sich als spezieller „Käsetyp“ von anderen unterscheiden.

„Wir wollen die Leser mit unserer Publikation ermuntern, die Käsesprache zu nutzen. Es ist aber auch erwünscht, dass sie diese mit den eigenen Wahrnehmungen erweitern oder sogar weiterentwickeln,“ sagt Projektleiterin und Genussexpertin Dagmar Gross.

 

Verkostungsformulare und Aromagruppen stehen unter www.heumilch.at als Download bereit. Dort kann auch die Heumilch Käsesprache kostenlos bestellt werden.