Kasermandln für heimische Heumilch-Betriebe

Auch heuer wurden wieder, im Zuge der Wieselburger Messe, die österreichischen Milchproduzenten prämiert.

Für die Mitgliedbetriebe der ARGE Heumilch gab es einen wahren Medaillenregen, sie konnten sogar das tolle Ergebnis des Vorjahres übertreffen. Zwei dieser Betriebe wurden sogar mit der höchsten Auszeichnung, dem Kasermandl in Gold, belohnt. Die Dorfsennerei Schlins-Röns mit überzeugte die Jury mit ihrem „Vorarlberger Bergkäse 10 Monate“ und die Sennerei Schnifis punktete mit „Der Echte Schnifner Laurentius“. Der hohe Qualitätsanspruch der Heumlich-Verarbeiter wurde somit belohnt, freut sich Andreas Geisler, von der ARGE Heumilch, vor allem das Ergebnis mit insgesamt 52 Medaillen, 28 davon in Gold, überzeugte.

Aber auch die 15. Auflage des Qualitätswettbewerbs konnte einen Erfolg verbuchen, mit Verkostungen von rund 336 Käse- und Milchprodukten, wurde ein Probenrekord aufgestellt.

Die Heumilcherzeugung stellt die ursprünglichste Form der Milcherzeugung dar. Die Kühe ernähren sich im Sommer von Gräsern und Kräutern, auf Wiesen und Weiden. Im Winter wird Heu oder Getreideschrott gefüttert. Sämtliche Produkte werden gentechnikfrei hergestellt und Gärfutter wie Silage ist strengstens verboten.

Die ARGE Heumilch Österreich vereinigt mehr als 8.000 Heumilchbauern und rund 60 Verarbeiter. Die Hauptproduktionsgebiete sind Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und die Steiermark. Der österreichische Heumilchanteil an der Gesamtproduktion liegt bei 15 Prozent, der europäische Durchschnitt liegt lediglich bei drei Prozent.

Mehr zur ARGE Heumilch unter: www.heumilch.at