Kommt das Aus für Obst- und Gemüsesackerln?

Im Lebensmitteleinzelhandel werden künftig im Obst- und Gemüsebereich Sackerln aus biologisch abbaubaren Materialien angeboten. An der Aktion wollen sich angeblich fast alle Handelsketten beteiligen.

 Im Rahmen des von Umweltminister Berlakovich im Jänner initiierten 5-Punkte-Programms zum Ende der Plastiksackerln startet nun das Pilotprojekt, das der Minister als "Anfang vom Ende des Plastiksackerls im österreichischen Handel" bezeichnet. An Stelle der Plastiksackerln werden biologisch abbaubare Obst- und Gemüsesackerln angeboten, die zwar 10 Cent pro Stück kosten, jedoch umweltfreundlich und über einen längeren Zeitraum verwendbar sind. Die Aktion wird hinsichtlich ihrer Praktikabilität (Akzeptanz beim Konsumenten, Entsorgung, Alltagstauglichkeit etc.) vom Ministerium und von beauftragten Instituten begleitet und nach einem halben Jahr evaluiert. Der Umweltminister hofft nach eigenen Angaben, dass die Österreicherinnen und Österreicher die neue Initiative unterstützen, da sie "ohnehin als Mülltrenn-Weltmeister bekannt" seien, die 96 Prozent des Abfalls verwerten beziehungsweise recyceln.

Ja oder Nein zum biologisch abbaubaren Gemüsesackerl?

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