Konsumenten zu deren Recht verhelfen

Oberösterreichs Konsumentschutzlandesrat Rudi Anschober startet gemeinsam mit der AK OÖ eine Offensive zur Verbesserung der Rechtsstellung der Konsument im Konsumentenrecht und anderen Bundesgesetzen. In 18 konkreten Punkten sieht Anschober akuten Handlungsbedarf und fordert von Bundesregierung und Nationalrat Verbesserungen für den Konsumenten.

So ist es für Anschober bespielsweise völlig unverständlich, warum es sein kann, dass die Herkunftsbezeichnung von Wurtwaren nicht ident sein muss mit dem Herkunftsland des für die Erzeugung verwendeten Fleisches. Anschober: "Dies ist aus meiner Sicht eine Art von Irreführung, die es gesetzlich abzustellen gilt. Gleiches gilt für mich auch für den Gentechnikbereich, wo es keine Auszeichungspflicht gibt, wenn Tieren beispielsweise gentechnisch verändertes Futter verfüttert wurde. Ich fordere daher ein Siegel für gentechnikfreie Produkte, wenn wirklich der gesamte Produktionszyklus gentechnikfrei verlaufen ist."

Noch diese Woche wird das Reformpaket für die österreichischen Konsumenten/-innen an die Klubobleute der Parlamentsfraktionen und die Nationalratsabgeordneten übermittelt, am 2. Juli folgt ein Verhandlungstermin mit Konsumentenschutzminister Buchinger.

Es gilt die Regelungen im Konsumentenrecht und anderer Bundesgesetzesmaterie, welche zu Benachteiligungen der KonsumentInnen führen oder diese verunsichern kann, abzustellen.