Landesbrotprämierung 2015

Größte Brotprämierung in Österreich: 206 Brote haben 81 Brotbäuerinnen aus Salzburg, Kärnten, dem Burgenland und der Steiermark eingereicht. Mit Andrea Potzinger-Wurzer und Maria Nigitz gibt es zwei Dopppel-Landessiegerinnen.

Verkostungschefin Eva Lipp (auf dem Foto rechts) hob die Natürlichkeit, der von den Bäuerinnen gebackenen Brote hervor: „Das Brot von Bäuerinnen besteht nur aus natürlichen Zutaten wie Mehl, Sauerteig, Salz, Wasser, Gewürze und eventuell Hefe. Da jeder Bauernhof ein individuelles Hausrezept hat, hat jedes Bauernbrot eine andere Geschmacksnuance. Außerdem ist es durch die ausschließlich natürlichen Zutaten sehr lange haltbar.“

Landesbäuerin Auguste Maier (auf dem Foto links) hob hervor, dass Brot das Symbol für harte Arbeit ist. Es dauert mindestens ein Jahr – von der Aussaat bis zum Brotbacken –, um einen Laib Brot auf den Tisch zu stellen. Der Wert des Brotes und die dahinterstehende Arbeit der Bäuerinnen und Bauern wird meist zu wenig geschätzt, so die Landesbäuerin. Und weiter: „Lebensmittel, wie beispielweise Brot, sind kostbar und sehr wertvoll.“

Noch nie wurden, neben dem traditionellen, klassischen Bauernbrot, so viele moderne Brote zu diesem Wettbewerb eingereicht. Zum Beispiel: Steirisches-Toskana-Brot, Käferbohnenbrot, Wildkräuter-Rucola-Rad, Brot in Paprikaspeck, Brot mit halbgetrockneten Wildbeeren usw. Diese modernen Brote sind sehr abwechslungsreich im Geschmack, dokumentieren den Ideenreichtum der Bäuerinnen sowie deren Experimentierfreude.

Die beiden Doppellandessiegerinnen: 
Andrea Potzinger-Wurzer (Foto links) und Maria Nigitz (Foto rechts)