Lebensmittel-Studie 2010

Die Umfrage hat das Ziel herauszufinden, wie die Österreicherinnen und Österreicher zum Essen und Trinken stehen, was ihnen beim Kauf vonLebensmitteln wichtig ist und wie sie das Angebot der österreichischen Lebensmittelpolitik annehmen. Die Studie ergab, dass Österreicher frische und regionale Lebensmittel wollen und Gentechnik klar ablehnen. 

Minister Niki Berlakovich und Hanni Rützler, futurefoodstudio, freuen sich über die guten Ergebnisse der Studie.Die Ergebnisse der Studie zeigen: Gutes Essen und Trinken ist für rund die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher sehr wichtig und rangiert im Umfeld anderer Lebensbereiche an fünfter Stelle. Vor allem wollen Österreicher und Österreicherinnen frische und regionale Lebensmittel, die darüber hinaus auch noch gesund sein sollen. Weiters ist der Hinweis auf die Herkunft der Lebensmittel für die Verbraucherinnen und Verbraucher ein wichtiges Anliegen. Das sind die drei Hauptergebnisse einer vom Lebensministerium in Auftrag gegebenen Umfrage unter 1.500 Österreicherinnen und Österreicher. "Essen und Trinken ist für uns Österreicher nach einer glücklichen Partnerschaft und einem sicheren Arbeitsplatz sehr wichtig und kaum ein anderes Thema wird so emotional diskutiert. Wir wollten wissen, was den Konsumentinnen und Konsumenten beim Kauf von Lebensmitteln wichtig ist, um auch weiterhin auf die Bedürfnisse eingehen zu können", so Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich anlässlich der Präsentation der Lebensmittel-Studie 2010. 


Geschmack,  Hausmannskost und Regionalität
Genuss braucht Geschmack und gerade der Geschmack von Lebensmitteln hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Es sind bereits über 80 Prozent der Bevölkerung, die den guten Geschmack nach der Frische als zweitwichtigstes Qualitätskriterium für Lebensmittel anführen. Die Österreicher essen nach wie vor sehr gerne Hausmannskost und bodenständige Küche, dennoch nimmt auch das Interesse für Gerichte mit Produkten aus der eigenen Region bzw. mit saisonalenProdukten zu.
Weiters zeigt die Studie, dass bereits neun von zehn Konsumentinnen und Konsumenten Lebensmittel aus der Region verwenden. Die Gründe dafür liegen bei der Frische, der Qualität, dem guten Geschmack sowie die Kenntnis des Herstellers.
Biologische Lebensmittel
Der BIO-Anteil ist zwar ganz leicht zurückgegangen, der Anteil ist aber weiterhin sehr hoch. Österreich ist weiterhin Spitzenreiter in Europa. Für Berlakovich ist die biologische Landwirtschaft auch nach 2013 ein klares Zukunftsthema und steht in seiner Prioritätenlisten der Agrarpolitik ganz oben.

Weitere Infos: www.lebensministerium.at