Lebensmittelhandel muss Interessen der Biobauern stärker wahrnehmen

Nur mit direktem Dialog zwischen Biobauern und Lebensmittelhandel können die Möglichkeiten und Chancen der Biolandwirtschaft und des Bio- Marktes genutzt werden.

Rudi Vierbauch, Obmann BIO AUSTRIA, und Werner Lampert, ZURÜCK ZUM URSPRUNG, freuen sich über den Bio-Milchzuschlag der Hofer KG.Um die Position für österreichische Bio-Lebensmittel am nationalen und europäischen Markt abzusichern und zu stärken, ist für BIO AUSTRIA Obmann Rudi Vierbauch der direkte Dialog zwischen Biobäuerinnen, Biobauern und dem Lebensmittelhandel eine absolute Grundvoraussetzung.

„Eine nachhaltige und erfolgreiche Ausrichtung der Bio-Marken im Lebensmittelhandel kann nur unter starker Einbeziehung der Biobäuerinnen und Biobauern gelingen. Es muss daher seitens des Lebensmittelhandels bei Bio-Qualitätsstandards, Bio-Sortimentsentwicklungen, Bio-Preisgestaltungen bis hin zu Bio-Werbemaßnahmen im Sinne der österreichischen Bio-Konsumenten eine intensive, konstruktive Zusammenarbeit mit uns Biobauern geben“, so BIO AUSTRIA Obmann Vierbauch.

Für 14.000 BIO Austria Biobauern gehören höchste Qualitätsstandards und Transparenz zum Selbstverständnis. Diese Leistung und die ständige Weiterentwicklung von höheren Bio-Qualitätsstandards sollte der Handel anerkennen und mit den Biobauern direkte Preisverhandlungen führen. Nur so erhalten die Biobauern langfristige Wirtschaftsperspektiven und können nachhaltige Bio-Produkte für die Konsumenten sicherstellen.

Vorbild: Bio-Marke ZURÜCKZUM URSPRUNG.
Mit einem auf fünf Jahre zugesicherten Bio-Milchzuschlag von 10,64 Cent per kg Bio-
Milch ist es Werner Lampert, Initiator ZURÜCK ZUM URSPRUNG, und der Hofer KG
gelungen, einen österreichweit einmaligen Impuls für die biologische Milchwirtschaft
zu setzen. Solche längerfristig gesicherte Bio-Erzeugerpreise seitens des Handesl sind für Vierbauch eine Grundvoraussetzung, um dem Wunsch der Konsumenten nach österreichischen Bio-Lebensmitteln zu entsprechen.

Weitere Infos:

Bio-Austria

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