Marillen – Süße Sommerfrüchte

Genießer und Gesundheitsbewusste freuen sich im Sommer auf die Marillen. Endlich ist es soweit! Jetzt haben die gelb-orangen Früchte mit den roten „Backerln“ wieder Hochsaison!


Saftiger Sommergenuss!Charakteristisch für die Marille ist ihre vom Stiel bis zum Blütenende verlaufende Naht, die die Früchte in zwei Hälften teilt. Je nach Sorte können Marillen eine kugelige bis leicht ovale Form und eine raue, samtartige oder glatte Schale aufweisen. Durch die Sonne bekommen sie ihre rötlichen „Backerln“.

 

Geschichtliches

Schon vor 4000 Jahren wurden in China Marillen kultiviert. Durch Alexander den Großen kamen die Früchte nach Griechenland und fanden von dort aus in ganz Europa Verbreitung. Heute sind Marillen aus der österreichischen Küche nicht mehr wegzudenken! Ob als Snack für Zwischendurch, zu delikaten Süßspeisen oder exotischen Hauptgerichten verarbeitet – die süßen Sommerfrüchte sind immer ein besonderer Genuss! Auch als Saft oder Schnaps erfreuen Marillen die Genießer. Die Kerne können zu Marillenöl verarbeitet werden, das der Haut gut tut.

 

Marillen und Ernährung

Marillen erfreuen jedes Genießerherz!Marillen enthalten viel Betakarotin, das Haare und Nägel kräftigt, die Haut strahlen lässt und für ein gutes Sehvermögen sorgt. Durch reichlich Kalium wirken Marillen blutdrucksenkend und entwässernd. Folsäure, Kupfer und Eisen helfen gegen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche.
Reife Marillen gehen leicht vom Stein. Werden sie nicht zu kalt gelagert, bleibt das sanfte Aroma am besten erhalten.

 

Pfirsiche und Nektarinen – die großen Schwestern der Marille

Ob als Frischobst, in einem Kuchen, zu Marmeladen eingekocht oder zu herzhaften Gerichten verarbeitet, Pfirsiche sind in jeder Form ein erfrischender Genuss! Am besten sollte man sie mit Schale verspeisen, da gerade in der Schale die wertvollen Wirkstoffe stecken.
Erst viel später als der Pfirsich wurden die „nackten Pfirsiche“, die Nektarinen, in Asien entdeckt. Woher ihre glatte Haut und das festere Fruchtfleisch stammen ist bis heute ungeklärt. Die Beliebtheit der Nektarine ist jedoch unbestritten.

Pfirsiche und Nektarinen in der Ernährung

Gleich wie die Marillen, enthalten auch Pfirsiche und Nektarinen viele wertvolle Inhaltsstoffe, allen voran die Vitamine A, B und C, aber auch Kalzium, Kalium und Eisen. Die sekundären Pflanzenstoffe können sich positiv auf die Haut auswirken. Zudem wirken Pfirsiche und Nektarinen anregend auf Verdauung und Nierentätigkeit und sind daher auch als Diätkost geeignet.
Beim Kauf sollten nur unversehrte Früchte ohne Druckstellen im Einkaufskorb landen. Auch gekühlt gelagert sind Pfirsiche und Nektarinen nur 2-3 Tage haltbar. Vor dem Verzehr sollte man sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, da sie so ihr Aroma besser entfalten.

 

Wussten Sie, ... 

... dass der Rat, nach dem Genuss von Steinobst kein Wasser zu trinken, um Bauchschmerzen zu vermeiden, mittlerweile veraltet ist? Er stammt aus einer Zeit, als das Trinkwasser nicht immer den heutigen Hygieneanforderungen genügte.

 

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