Mit der Hirschbirne zur österreichischen Vorzeigeregion

Im Pöllau ist die Hirschbirne das Leitprodukt. Sie soll zu einem europäischen Top-Produkt werden und den EU-Herkunftsschutz erhalten.

Hirschbirnen-Pionier Alois Pöltl, Stefanie Schuster, GF Tourismusverband Naturpark Pöllauer Tal, Landesrat Johann Seitinger und Pfarrer Ochabauer (v.l.)  freuen sich über den Erfolg der Hirschbirne.Die Hirschbirne stammt von der sogenannten „Schneebirne“ (Pyrus nivalis) ab und nicht von der Wildbirne geht aus einer Studie von Mag. Alois Wilfling hervor. Mit der Studie „Die Hirschbirne“ als wissenschaftliche Grundlage können nun einige lang gehegte und neu entwickelte Projekte umgesetzt werden:
Antrag zum Herkunftsschutz der Hirschbirne: die Studie dient als Grundlage für den Antrag des Herkunftsschutzes „geschützter Ursprung (g.U.) durch die Europäische Kommission.
Pflanzaktion Hirschbirne: Im Rahmen eines LEADER-Projektes zum Thema „Streuobst“ ist eine groß angelegte Pflanzaktion von rund 400 Hirschbirnen-Bäumen geplant.
Wiederkehrende Feste rund um die Hirschbirne: Die Highlights im Veranstaltungskalender sind der Pöllauer Genussfrühling (25. April) und der ORF-Wandertag „Rund um die Hirschbirne am 26. Oktober. Weitere Veranstaltungen

Leitprodukt Hirschbirne noch stärker nützen
Die Pöllauer nutzen schon seit 15 Jahre die Potentiale der Hirschbirne und wollen jetzt mit der Birne in den Reigen der österreichischen Vorzeige-Regionen aufsteigen.
Pioniere entwickelten daraus die Dörrbirnen, die sogar in die die Schweiz und nach Deutschland exportiert werden. „Mittlerweile werden auch Edelbrände, Fruchtsäfte, Schinken aus oder mit Hirschbirne angeboten und erfreuen sich großer Beliebtheit“, betont Grete Reichsthaler.

Die Dörrbirne ist nicht nur gesund, sondern auch ein ExportschlagerHoher gesundheitlicher Wert der Hirschbirne
Die Hirschbirne ist besonders reich an Antioxidantien, die für die Vorbeugung von Herz- und Kreislauferkrankungen eine wichtige Rolle spielen. Je nach Reifegrad ist der Anteil der Antioxidantien um drei bis achtmal höher als beim viel gepriesenen Granatapfel. Gleichzeitig ist sie reich an Ballaststoffen, vergleichbar mit Weizenvollmehl. Weiters ist ihr
Magnesiumgehalt mit jenem von Getreide vergleichbar.

Weitere Informationen:

www.naturpark-poellauertal.at

www.genuss-region.at