Mostbaron für Klimaschutzpreis nominiert

Was hat Schnapsbrennen mit Klimaschutz zu tun? Und wie wird aus einem innovativen Mostviertler ein Anwärter auf den Österreichischen Klimaschutzpreis? Auf die Suche nach diesen Antworten begab sich diese Woche ein Kamerateam des ORF und besuchte den findigen Jungunternehmer Mag. Josef Farthofer im Mostviertel.

Herzstück des „Mostelleria“ Projektes von Edelschnapsproduzent und Mostbaron Farthofer ist ein historisches Kellerhaus in Öhling. Hier errichtet er eine neue Betriebsstätte mit Schaubrennerei. Und da Schnapsbrennen eine energieintensive Angelegenheit ist, wurde bereits in der Planung auf eine effiziente und umweltfreundliche Energieversorgung geachtet. In der „Mostelleria“ wird ein moderner Biomassekessel die Prozesswärme für die Brennerei zur Verfügung stellen. Ebenfalls wird die Abwärme aus Kühlwasser und Maische zur Wärmeversorgung genutzt und damit auch das Feuerwehrhaus, die Volksschule und der Kindergarten in Öhling mit Wärme versorgt. Weiters werden die Reststoffe aus der Schnapsbrennerei in einer Biogasanlage in Strom und Wärme umgewandelt.
Um diese Kreislaufwirtschaft optimal ins Bild zu rücken waren einige Drehortwechsel für das ORF Team nötig. Neben dem neuen Betriebsstandort in Öhling wurden auch die derzeitige Brennerei von Josef Farthofer in Aschbach sowie der Biobauernhof Hausberger „Zauchmühle“ in Neuhofen/Ybbs und die neu errichteten Biowärmeversorgung in Wolfsbach unter die Lupe genommen.

Unterstützt wird Josef Farthofer bei seinem Projekt von der Amstettner Firma ENERPRO. Die beiden Geschäftsführer, Mag. Werner Brunmayr und Mag. Rudolf Mayerhofer, haben mit ihrem Energieversorgungskonzept für die „Mostelleria“ bei den Juroren des Österreichischen Klimaschutzpreises Eindruck hinterlassen. Von 550 Einreichungen wurde das Energiekonzept für die Öhlinger Schaubrennerei zu den besten 4 Projekten in der Kategorie „Dienstleistung & Tourismus“ erkoren.

Weitere Infos: www.moststrasse.at

 

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