Österreichische Heumilch noch gesünder als bisher angenommen

Bereits Anfang 2011 hat eine Boku-Studie bestätigt, dass Heumilch rund doppelt so viel Omega-3-Fettsäuren wie Standardmilch enthält. Nun wurde am Institut für Lebensmittelwissenschaften der Universität für Bodenkultur in Wien auch das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren in der Heumilch untersucht.

 Den Untersuchungen zufolge ist das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren in der Heumilch ideal. Dieses Verhältnis ist dafür verantwortlich, wie viel der aufgenommenen Linolensäure im menschlichen Körper in ernährungsphysiologisch wichtige langkettige Omega-3-Fettsäuren umgewandelt wird. „Je mehr Linolensäure in der Nahrung enthalten ist und umso enger das Verhältnis, d.h. umso weniger Omega-6-Fettsäuren im Verhältnis zu den Omega-3-Fettsäuren vorhanden sind, desto höher ist die Umwandlungsrate in langkettige Omega-3-Fettsäuren“, erläutert Andreas Geisler von der ARGE Heumilch.
Omega-3-Fettsäuren wirken positiv auf das Herz-Kreislauf-System, sind blutdrucksenkend, gefäßschützend, entzündungshemmend und sollen Allergien vermindern. Die konjugierten Linolsäuren, CLA, können wiederum die Cholesterinwerte verbessern sowie zur Gewichtsreduktion beitragen, da sie das Körperfett reduzieren. „Die Basis für die guten Fettsäuren-Werte liegt in der Fütterung der heimischen Heumilchkühe, die im natürlichen Jahreslauf erfolgt“, so Geisler.


Weitere Informationen: www.heumilch.at