Paradeiser – Genuss in verschiedensten Farben und Formen

Die ersten Paradeiser wurden in Mexiko kultiviert. Die Azteken nannten sie „Tomatl“, was „Schwellkörper“ bedeutet. In Europa wurde der Paradeiser anfangs als Liebes-, Gold- oder Paradiesapfel bezeichnet, ehe die Österreicher daraus den „Paradeiser“ machten. Heute ist das paradiesische Fruchtgemüse nicht mehr aus Küche und Garten wegzudenken.


Leuchtendes Grün mitten in kräftigem Rot - Tomatensorten gibt es viele...Paradeiser lieben die Sonne. Je mehr Licht sie bekommen und je reifer sie geerntet werden, desto mehr wertvolle Inhaltsstoffe enthalten sie und das sind immerhin 13 Vitamine, 17 Mineralstoffe, reichlich sekundäre Pflanzenstoffe und Fruchtsäuren. Insbesondere enthalten Paradeiser zellschützendes Lykopin und Beta-Karotin. Lykopin kann der Körper aus erhitzten Tomatenprodukten besonders gut aufnehmen, Beta Karotin wirkt antioxidativ und kann somit helfen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs vorzubeugen. Außerdem sind Paradeiser reich an Provitamin A, Vitamin C und blutdrucksenkendem Kalium.


Genuss in bunter Vielfalt

Unterschiedlichste Farben, Formen und Aromen...einfach durchprobieren!!Kannte man früher noch fast ausschließlich runde Paradeiser und Fleischparadeiser, so sind heute Paradeiser in vielen verschiedenen Größen und Farben erhältlich – von runden oder länglichen Cherrytomaten in verschiedensten Farben über Rispentomaten in grün, gelb, rot oder weiß bis hin zu riesigen Fleischparadeisern, die bis zu 1 kg schwer werden können. Allein in der Steiermark gibt es an die 1000 Paradeiser-Sorten, 20 davon werden zur Vermarktung kultiviert.

 

Der Paradeiser – das Lieblingsgemüse der Österreicher

Der Paradeiser ist das unangefochtene Lieblingsgemüse der Österreicher. Diese Tatsache äußert sich in einem pro Kopf-Verbrauch von rund 26 kg pro Jahr. Da sich das besondere Aroma des Paradeisers nur bei Reifung in der Sonne ausbildet, sollte bevorzugt zu heimischer Ware gegriffen werden.

 

Einkauf, Lagerung und Zubereitung

Paradeiser sind druckempfindlich und sollten nicht zu kalt gelagert werden. Werden sie bei Temperaturen über 13 Grad gelagert, können sie nachreifen und so ihr volles Aroma entwickeln. Da Tomaten Ethylen abgeben, das zum Alterungsprozess anderer Obst- und Gemüsesorten beiträgt, sollten sie gesondert gelagert werden. Zum Einfrieren die Paradeiser kurz überbrühen, schälen, halbieren, die Stielansätze herausschneiden und portionsweise einfrieren. So eignen sich Paradeiser besonders gut für Sauce und Suppe.

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