Regionale Chinakohlkreationen

Der steirische Salat für die kalten Tage. Steiermark ist österreichweit das größte Chinakohl-Anbaugebiet.

 

Unter Anleitung von Kochlegende Willi Haider schwangen 15 Schüler der Volksschule St. Ruprecht/Raab den Kochlöffel und zauberten leckere Chinakohlkreationen auf den Tisch. Zurzeit ist Chinakohl als heimische und saionale Gemüseprodukt sehr begehrt und noch bis Ende des Winters verfügbar. Chinakohl wird Anfang August gesät und Ende Oktober, Anfang November geerntet und anschließend in Kisten gut isolierten und lüftbaren Räumen gelagert. Das Vegetationswetter war für Chinakohl günstig. Die Lager sind mit guten Qualitäten voll.

Steiermark ist Chinakohl-Land
Rund 100 Gemüsebaubetriebe kultivieren auf etwa 250 Hektar dieses gute Wintergemüse. Die Steiermark ist somit der große Produzent in Österreich, wobei auch eine große Menge an Chinakohl nach Deutschland und Skandinavien exportiert wird. Das Kerngebiet des steirischen Chinakohlanbaus liegt in den Bezirken Weiz und Feldbach. Chinakohl ist der steirische Salat für die kalten Tage.
 
Gesundheitlicher Wert
Chinakohl ist ein mildes und leicht verdauliches Kohlgemüse. Seine geschmacksbestimmenden Senföle und die Ballaststoffe fördern die Verdauung und entgiften den Darm. Ein besonders hoher Vitamin C Gehalt, etwas Vitamin B, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Phosphor, sekundäre Pflanzenstoffe und nur 13 – 16 Kalorien je 100 Gramm zeichnen den Chinakohl aus. Die besondere ernährungsphysiologische Bedeutung des Chinakohls liegt aber in seinen hochwertigen Aminosäuren: Das Blatt-Eiweiß macht gut 2 Prozent aus. Chinakohl kann somit Vegetariern als wichtiger Eiweißlieferant dienen. Besonders wertvoll ist sein vergleichsweise hoher Gehalt an Folsäure, der die Blutgefäße gesund hält und unentbehrlich für die Zellbildung und -teilung ist. Da Chinakohl auch aus dem Lager erhältlich ist, ist er besonders in den Wintermonaten eine sehr wertvolle Stärkung.

Weitere Infos: www.steirergemuese.at