Sanddorn – vitaminreiche Wunderpflanze

Der Sanddorn (auch Fasanenbeere, Dünendorn, Audorn, Haffdorn, Rote Schlehe, Sandbeere, Weidendorn oder „Zitrone des Nordens“) gedeiht bevorzugt auf Sand- und Kiesböden in sonnigen Lagen. Hauptverbreitungsgebiete sind Ost- und Westasien, Sibirien und China, Mitteleuropa von den Pyrenäen über die Alpen und das Alpenvorland bis zum Kaukasus. Die nördliche Grenze bildet Norwegen.

 Die ovalen, orangeroten bis gelben Früchte trägt der Strauch von August bis in den Dezember hinein. Das breiige Fruchtfleisch enthält besonders viel ätherische Öle und einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt, der deutlich über jenem von Orangen und Zitronen liegt. Zudem enthalten Sanddornbeeren Beta-Karotin und Gerbstoffe.
Durch die außergewöhnliche Heilkraft  und die relative Genügsamkeit ist die Pflanze für viele Verarbeitungsmöglichkeiten beliebt. Allerdings ist die Ernte aufwändiger als bei anderen Nutzpflanzen und kann erst nach einer Anlaufzeit von etwa 6–8 Jahren erfolgen.
Kulinarisch wird Sanddorn unter anderem zu Fruchtsäften, Likör oder Marmelade verarbeitet.
Zudem werden Sanddornprodukte vorbeugend bei Erkältungskrankheiten und als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt, denn sie stärken das Immunsystem, den Kreislauf und wirken appetitanregend. Sanddornöl meist eine Mischung aus Fruchtfleischöl und Samenöl, wirkt wundheilend und schmerzlindernd bei der Bekämpfung von Sonnenbrand und ähnlichen Hautschäden.

Rezepte mit Sanddorn:
Hagebutten-Auflauf mit Sanddorn-Sirup
Topinambur-Obstsalat
Sanddorncreme mit Leinöl und Beerenmark

weitere Informationen über Sanddorn: www.gutshof-bastorf.de