So kocht man in Serbien

„Speisen für viele Münder“

die serbische KücheDie Kunst, aus einfachen Zutaten wunderbare Gerichte zu zaubern!

Serbien hat eine bewegte Geschichte. Das seit dem 6./7. Jahrhundert auf dem Balkan angesiedelte slawische Volk lebte unter verschiedenen Herrschern, was die regionale Kochtradition natürlich beeinflusste. Unter der Herrschaft des Osmanischen Reiches im Süden und der österreichisch-ungarischen Monarchie im Norden hat sich die serbische Küche entwickelt und stellt eine Mischung aus östlichen und westlichen Einflüssen dar.

Da die Serben in der Vergangenheit meist in ärmlichen Verhältnissen und zudem in großen Familienverbänden lebten, mussten sie viele „Münder“ möglichst preisgünstig satt bekommen. Lebensmittel aus eigener Produktion sowie Vorratshaltung waren immer ein wichtiger Bestandteil der serbischen Küche. Hier sind vor allem Gemüse, Obst und Getreide oder selbst gezüchtetes Vieh zu nennen, die regional unterschiedlich zubereitet werden.

Der Süden zeichnet sich durch Gegrilltes, Pita (alle Arten gefüllte Fladen oder Kuchen) sowie Lamm- und Hammelfleischgerichte aus.

Im Norden werden gerne Teigwaren, Nudeln und Knödel gegessen. Überall in Serbien isst man viel geräuchertes Schweinefleisch, und Brot darf bei keiner Mahlzeit fehlen! Viele Gerichte der serbischen Küche wie Kajmak, Ajvar, Ćevapčići oder Rakija sind weltweit bekannt.

Die Autorin des soeben erschienenen Buchs „Die serbische Küche“ möchte mit ihren überlieferten Familienrezepten die serbische Kultur und Esstradition vorstellen. 

Kochen & Küche bieten Ihnen einen kurzen Einblick in die Rezeptvielfalt der serbischen Küche!

 

Zu den Rezepten

Serbischer Gjuwetsch (Auflauf)

Serbischer Gjuwetsch (Auflauf) ("Srpski duvec")

Hochzeitskraut

 

Hochzeitskraut

Mangoldrouladen

Mangoldrouladen ("Sarma od blitve")

Pindjur

Pindjur (Eingekochtes Gemüse)

Serbisches Vanillegebäck

Serbisches Vanillegebäck ("Vanilice")

Weitere Infos:

Herbst Reztepe

 

 

Buchtipp: Die Serbische Küche