Spargel – beste Qualität braucht noch Zeit

„Frischer Spargel“ ist bereits im Handel zu finden, doch die derzeit angebotene Importware ist oft tagelang unterwegs bis sie endlich auf unsere Teller gelangt. Frischen heimischen Spargel gibt es heuer aufgrund der kalten Wetterlage nämlich erst frühestens Ende April.

Der Frühlingsbeginn würde eigentlich die Lust auf frische Vitamine wecken, doch der Winter hat heuer einen kräftigen Strich durch das Angebot gemacht. „Der derzeit angebotene Spargel aus Südamerika muss einen Transportweg von über 11.000 Kilometer von Peru nach Wien zurücklegen, der heimische Spargel aus dem nahen Marchfeld im Vergleich dazu nur rund 40 Kilometer. Hier lohnt sich das Warten auf heimische Qualität“, erklärt Mag. Gabriele Wittner, Ernährungsexpertin von „die umweltberatung“.

Frisch gestochene Spargelstangen sind fest, haben eine feuchte Schnittfläche und eine seidig glänzende Schale sowie einen geschlossenen Kopf. Der frische Spargel lässt sich am besten in ein feuchtes Tuch eingewickelt im Kühlschrank aufbewahren.

Entscheidend für Qualität und Umweltfreundlichkeit der Lebensmittel ist jedoch nicht nur der Transport allein, sondern auch der Anbau. „Biologischer Landbau bedeutet den Verzicht auf chemische Spritz- und Düngemittel und eine Senkung des CO2-Ausstoßes um mindestens 30 Prozent gegenüber der konventionellen Landwirtschaft“, so Wittner. Welche Obst und Gemüsesorten gerade in Österreich Saison haben, zeigt der kostenlose „Saisonkalender für Obst und Gemüse“ der über „die umweltberatung“ erhältlich ist.

Mehr Infos: www.umweltberatung.at

 

Spargelrezepte