Steirischer Wein 2006 besitzt viel Charme

Günstige Witterungssituation prägt Jahrgang 06

Manfred Tement, Winzer, Franz Kerber, Vorstand Steiermärkische Sparkasse, Regina I, Weinkönigin und Johann Seitinger, Landesrat, präsentieren den Jahrgang 2006 Die Monate April bis September waren im Durchschnitt um 1 Grad wärmer. Jedoch traten extreme Wettersituationen gehäuft auf. So war zum Beispiel der Juni zu Beginn noch sehr kalt. Es bestand Frostgefahr in den Weingärten. Ende des Monats herrschte bereits extreme Hitze. Seit 1859 war kein Juli mehr so heiß. Es gab kaum Regen, dafür aber viel Sonnenschein – es konnten um bis zu 15 % mehr Sonnenstunden verzeichnet werden. Nach dem verregneten und zu kühlen August bescherte der September nochmals spätsommerliches, mildes und sehr beständiges Wetter.

Viel Sommersonne förderte die Rebentwicklung
Die im Juni einsetzende Hitzeperiode setzte sich im Juli fort und förderte die Rebentwicklung. Diese Schönwetterphase hat den Entwicklungsrückstand aus dem Frühjahr mehr als ausgeglichen. Die Niederschläge vom Frühjahr dienten den Reben als willkommene Reserve und daher wurde die rasante Rebentwicklung fortgesetzt.

Herbst mit Sommertemperaturen
Nach den Niederschlägen des August war ausreichend Feuchtigkeit in den Böden vorhanden. Viel Sonnenschein im September half zur Reife der Trauben. In der dritten Septemberwoche wurde mit der Ernte begonnen.

Der Oktober, mit hohen Tagestemperaturen und kühlen Nächten, ließ die Trauben besonders typisch steirisch reifen – also mit viel Aroma, toller Fülle und viel Charme.

Weitere Infos: Steirischer Wein

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