Süßer Weihnachtsgenuss trotz Nahrungsmittelunverträglichkeit

Nahrungsmittelintoleranzen stellen viele Menschen gerade zu Weihnachten vor ziemliche Herausforderungen. Doch das muss nicht sein. "die umweltberatung" gibt Tipps fürs Kekse backen ohne Weizenmehl und Co.

Auch Allergiker können zu Weihnachten problemlos Süßes genießen!Der Großteil aller Kekse enthält Weizen-, Dinkel- oder Roggenmehl. Nicht so einfach für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit. Außerdem gehören noch Hafer, Gerste, Grünkorn sowie Einkorn und Emmer zu den glutenhältigen Getreidesorten. Alternativen für Gluten-Allergiker sind laut Ernährungsexpertin Dipl. Päd.in Petra Nemec von "die umweltberatung" Mais, Reis, Hirse, Amaranth, Quinoa und Buchweizen. Die klebende Wirkung von Gluten kann durch natürliche Bindemittel wie Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl ersetzt werden. Die zweite zu Weihnachten scheinbar benachteiligte Gruppe sind die Fruktose-Allergiker, denn es gibt kaum ein Keksrezept, das ohne Haushaltszucker, der aus Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose) besteht, auskommt. Menschen mit einer Fruchtzuckerunverträglichkeit sollten grundsätzlich auf eine fruktosearme Kost achten. Dennoch wird Haushaltszucker in der Regel gut vertragen, da der Traubenzucker die Aufnahme der Fruktose verbessert. Zum Backen kann aber auch reiner Traubenzucker verwendet werden, der allerdings nicht so süß schmeckt und stärker bräunt. Für Schokolade gilt: dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil enthält weniger Zucker als Vollmilchschokolade und wird daher oft besser vertragen.

Weitere Informationen und Rezept-Tipps: www.umweltberatung.at