Weinkompetenzzentrum in Krems: Meilenstein für Aus- und Weiterbildung der Weinbauern

In der Obst- und Weinbauschule in Krems informierten Landtagspräsident Ing. Hans Penz und Landesrat Dr. Stephan Pernkopf über das geplante Weinkompetenzzentrum in Krems. Gebaut wird auf dem Areal der Landwirtschaftlichen Fachschule Krems. Im Jahr 2013 soll die Weinernte bereits im neuen Weinkompetenzzentrum verarbeitet werden.

Sie gaben den Startschuss für den Bau des Weinkompetenzzentrums in Krems (v.l.n.r.): LKR Franz Backknecht (Präsident des NÖ Landesweinbauverbandes), Mag. Dieter Faltl (Direktor der Wein- und Obstbauschule Krems) Landtagspräsident Ing. Hans Penz und Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.  Niederösterreich ist mit 13.000 Weinbaubetrieben und einer Gesamtfläche von rund 31.000 Hektar eine wahre Hochburg des österreichischen Weins. Laut Landtagspräsident Ing. Hans Penz gelte es nun, den Weinbauern und der Jugend nicht nur eine entsprechende Aus- und Weiterbildung in den Landwirtschaftlichen Fachschulen zu ermöglichen, sondern auch die Weinbaubetriebe bei ihren wirtschaftlichen Herausforderungen erfolgreich zu begleiten. Im neuen Kompetenzzentrum Krems sind Weißwein- und Rotweinverarbeitung samt Lagerung, Barriquelager, Verkaufsraum sowie Verkostraum geplant. Landesrat Dr. Stephan Pernkopf ist der Meinung, dass das Weinkompetenzzentrum zu einer wichtigen Anlaufstelle für die Winzer werden wird. Gleichzeitig soll das Kompetenzzentrum dazu beitragen, gemeinsam mit der Landwirtschaftlichen Fachschule Krems, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Schließlich sprechen die Landwirtschaftlichen Schulen laufend neue Zielgruppen an und verzeichnen steigende Schülerzahlen. Seit dem Jahr 2000 ist die Schülerzahl, so Pernkopf, um 30 Prozent gestiegen. Für den Direktor der Wein- und Obstbauschule Krems, Dieter Faltl, ist der Bau des Weinkompetenzzentrums ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Ausbildungsqualität. „Der Einsatz moderner Techniken, wie der Mikrovinifikation, ist für die praktische Ausbildung von entscheidender Bedeutung“, sagte Faltl.

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