Wie funktioniert ein Schnellkochtopf?

Der Schnellkochtopf ist ein dickwandiger Kochtopf mit einem nach außen gebogenen Rand. Der speziell gefertigte Deckel rastet dank Bajonettverschluss (der Deckel wird auf den Topf gesetzt und durch entgegengesetztes Drehen verschlossen und geöffnet) fest ein und wird mit einer Gummiringdichtung druckfest verschlossen. So bleibt der Dampf sicher im Topfinneren. WMF Schnellkochtopf
Üblicherweise wird der Druck über ein Regelungsventil und ein Sicherheitsventil (zum Abbauen eines möglichen Überdrucks) kontrolliert. Diese Ventile sind heute bereits meist direkt in den Deckel integriert. Das Regelungsventil ist außerdem vielfach mit der Deckelverriegelung gekoppelt, so dass der Topf, um Unfälle zu vermeiden, nur drucklos geöffnet werden kann.

Beim Kochen im Druckkochtopf muss immer eine bestimmte Menge Wasser oder Suppe zum Kochgut in den Topf gegeben werden. Dann wird der Deckel luftdicht verschlossen. Beim Erhitzen verdampft ein Teil des Wassers, der entstehende Dampf drückt zuerst den Sauerstoff durch ein Ventil nach draußen, dann schließt das Ventil automatisch und im dicht verschlossenen Topf steigt der Druck.
Durch den erhöhten Druck sind höhere Gartemperaturen möglich. Wasser siedet z. B. erst bei ungefähr 116°C. Dieser Unterschied reicht aus, um die Garzeit um bis zu 2/3 zu reduzieren. Die meisten Schnellkochtöpfe verfügen über 2 Garstufen, eine Schonstufe mit niedrigerer Temperatur (ca. 110 °C) für alle empfindlichen Speisen und eine Schnellstufe (ca. 116 °C).
Vor dem Öffnen des Topfes muss der Druck entweder durch Schnellentlüftung über das Ventil (nur bei festen Speisen, flüssige würden spritzen) oder durch Erkalten abgebaut werden.

 

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