Wissenswertes: Orange Lebensmittel

 

Die Signalfarbe Orange symbolisiert Freude, Lust und Reife. Bei Früchten steht Orange oft für Exotisches (Orangen, Papayas), man findet aber auch heimisches oranges Gemüse und Obst, wie orange Paprika oder Marillen. 


Orange Paprika

Orange Paprika kann man von Juli bis Oktober ernten. Die Früchte sind zuerst grün und werden mit zunehmender Reife orange. Neben dem hohen Vitamin-C-Gehalt, sind sie reich an Carotinoiden, die gut für die Augen sind. Aufgrund ihres milden, süßen Aromas eignen sich orange Paprika gut für Rohkost, Salate oder zum Grillen. Außerdem rufen sie unter allen Paprikasorten ungeschält am wenigsten allergische Reaktionen hervor.

 

 

Kumquat

Kumquats oder Zwergorangen sind pflaumenförmige, bis zu 5 cm lange, gelborange Zitrusfrüchte. Die eher sauren Früchte werden mit ihrer herb-süßen Schale und den Kernen gegessen. Kumquats sind reich an Vitamin C, enthalten außerdem Kalzium, Kalium und Magnesium.  Neben dem Verzehr als Frischobst, werden sie auch gern zu Marmelade, Kompott und Gelee verarbeitet oder zum Verfeinern von Desserts und Fruchtsalaten verwendet.

 

Papaya

Papayas sind bei uns das ganze Jahr über erhältlich. Sowohl das orange- bis lachsfarbene, saftig-süße Fruchtfleisch, als auch die Kerne der ovalen Früchte sind genießbar. Die Papaya wirkt regulierend auf Magen und Darm, unterstützt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend. Sie enthält die Vitamine A, C und E, Beta-Carotin, Magnesium, Kalium und B-Vitamine. Zudem enthält sie große Mengen des Enzyms Papain, das dabei hilft Eiweiße aufzuspalten, die Fettverbrennung zu beschleunigen und der Faltenbildung vorzubeugen. 

 

Kaki

Die Kaki stammt ursprünglich aus Asien. Charakteristisch sind ihre vier Kelchblätter, die glatte, dünne Schale und das weiche, süße Fruchtfleisch. Unreife Früchte haben aufgrund des hohen Tanningehalts einen herb-pelzigen Geschmack.  Kakis sind reich an Fruchtzucker, außerdem enthalten sie Provitamin A, Beta-Carotin und Kalium. Sie schmecken als Frischobst, in Obstsalaten oder Desserts und als Marmelade. Die Sharon-Frucht ist eine Zuchtform der Kaki, die fast kein Tannin enthält und daher auch als harte Frucht genossen werden kann. 

 

Physalis

Die Physalis (oder Kapstachelbeere) zählt zur Familie der Nachtschattengewächse. Die kirschgroßen Früchte sind dunkelgelb bis orange und sitzen in ausgetrockneten Blütenkelchen. Sie sind reich an Vitamin C, B1, Provitamin A und Eisen. Aufgrund ihrer Optik wird die Physalis oft als Dekor für Süßspeisen und Cocktails verwendet. Ursprünglich stammt die Physalis aus Südamerika, sie kann aber auch in Österreich gezogen werden, sollte jedoch im Gewächshaus überwintern.

 

 

Süßkartoffel (Batate)

Schale und Fruchtfleisch der Süßkartoffel können gelblich-weiß bis purpurrot sein. Dafür verantwortlich sind Antioxidantien (Carotinoide, Anthocyane) die entzündungshemmend wirken sollen und vorbeugend z. B. gegen Alzheimer helfen können. Die Stärke sorgt für eine leicht mehlige Konsistenz, der relativ hohe Zuckeranteil für den süßlichen Geschmack. Süßkartoffeln enthalten B-Vitamine (inkl. Folsäure), Vitamin A, E und C, Kalzium, Eisen und Zink. Sie können für verschiedenste süße und pikante Gerichte verwendet werden. 

 

Orange

Die Orange ist eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse.  Es gibt Bitterorangen und vier Gruppen von süßen Orangen. Bereits  100 g Orange liefern ca. 50 mg Vitamin C, das ist etwa die Hälfte der empfohlenen Tagesdosis. Neben Saft und Fruchtfleisch wird von unbehandelten Orangen auch die Schale verwendet, die reich an ätherischen Ölen ist. Orangen werden als Snack, in Obstsalaten, Desserts, aber auch als Beilagen zu Fisch und Fleisch genossen.

 

 

Muskatkürbis

Der Muskatkürbis ist ein großer, schwerer Kürbis mit einem leuchtend-orangen, saftigen und aromatischen Fruchtfleisch. Die Schale unreifer Früchte ist grün, mit zunehmender Reife verfärbt sie sich orange bis braun. Das Fruchtfleisch erhält seine Farbe durch den hohen Beta-Carotin-Anteil und kann in reifem Zustand auch roh verzehrt werden (z. B. als Salat). Gegart eignet es sich für Suppen, verschiedenste pikante Gerichte aber auch für Süßspeisen und harmoniert z. B. mit Chili oder Ingwer. 

 

Zuckermelone
Die Zuckermelone gehört zur Familie der Kürbisgewächse, und genauer zur Gattung der Gurken. Es gibt sie in vielen süßen und weniger süßen Varianten. Das saftige Fruchtfleisch einiger Sorten, dessen Farbe von hellgrün bis tieforange variieren kann, ist reich an Vitamin A und C, Lithium und Zink. Meist werden Zuckermelonen roh im Obstsalat oder mit Rohschinken als Vorspeise serviert, sie eignen sich aber auch für Mehlspeisen und verleihen sogar manchem pikanten Gericht eine exotische Note.

 

Rote Linsen

Rote Linsen stammen meist aus der Türkei oder Indien und sind eigentlich geschälte braune oder violette Linsen. Bei uns sind rote Linsen in getrockneter Form erhältlich. Da sie bereits geschält sind, haben sie trotzdem eine verkürzte Garzeit. In gekochtem Zustand sind die roten Linsen mehlig und weich. Sie eignen sich daher sehr gut für Eintöpfe, Currys und Dals, aber auch als Beilage oder Püree. Für Salat die roten Linsen nur wenige Minuten kochen, für Pürees und Suppen ca. 10 Minuten. Durch den hohen Ballaststoffanteil wirken rote Linsen sehr sättigend. Sie sind reich an B-Vitaminen, Eiweiß und Kohlenhydraten, haben dabei aber einen niedrigen Fettanteil.

 

Marille

Die im deutschen Sprachraum als Aprikosen bekannten Früchte können je nach Sorte eine kugelige bis leicht ovale Form und eine raue, samtartige oder glatte Schale aufweisen. Charakteristisch ist ihre, vom Stiel bis zum Blütenende verlaufende, Naht, die die Früchte in zwei Hälften teilt. Marillen enthalten viel Beta-Karotin, das Haare und Nägel kräftigt, die Haut strahlen lässt und für ein gutes Sehvermögen sorgt. Außerdem enthalten sie Kalium, Folsäure, Kupfer und Eisen.

 

 

Hokkaido-Kürbis 

Der Hokkaido hat ein dunkeloranges Fruchtfleisch mit nussigem Aroma, dessen Konsistenz in gegartem Zustand von saftig bis leicht mehlig reichen kann. Die dünne Schale wird beim Kochen weich und kann mitgegessen werden. Hokkaido liefert viel Beta-Karotin (vor allem die Schale) sowie Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E, Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor. Er wirkt anregend auf Nieren- und Blasentätigkeit und ist somit leicht entwässernd. Durch den geringeren Wassergehalt, hat er im Vergleich zu anderen Kürbissorten eine besonders hohe Nährstoffdichte. Er eignet sich zum Braten, Grillen, für Suppen und Pürees, Süßspeisen und als gedünstetes Gemüse. 

 

Karotte

Karotten gibt es in runder, zylindrischer oder spitz zulaufender Form. Bundkarotten werden mit Laub geerntet, wenn sie noch nicht ganz ausgereift und daher zart und süß im Geschmack sind. Wer den typischen süßlich-aromatischen Karottengeschmack bevorzugt, sollte die Karotte voll ausreifen lassen. Die Farbe der Karotte variiert zwischen weiß, gelblich, orange bis tiefrot oder violett. Alle Sorten sind reich an Vitaminen – vor allem Provitamin A, das die Sehkraft stärken kann – und enthalten zudem Pektin, Mangan, Magnesium, Kalium und Folsäure.

 

Sanddorn

Der strauchartig oder baumförmig wachsende Sanddorn (1,5–10 m) hat Spross dornen und schmale, silbriggraue Blätter. Seine gelben oder orangen Scheinsteinfrüchte (ca. 1 g) sind kugelig oder oval und reifen je nach Höhenlage und Sorte von Ende August bis Oktober. Sie enthalten sehr viel Vitamin-C sowie viel Provitamin A, zahlreiche Mineralstoffe, 15  Spurenelemente (z. B. Eisen, Mangan, Bor und Silizium), ungesättigte  Fettsäuren, Zucker und Öl (im Fruchtfleisch und im Samen).

 

Mandarine

Mandarinen sind kleiner als Orangen, schmecken nicht so sauer und lassen sich leichter schälen und zerteilen als andere Zitrusfrüchte. Frische Früchte sind von Oktober bis zum Frühjahr erhältlich, geschälte und gezuckerte Mandarinenspalten gibt es laufend als Dosenware. Clementinen und Satsumas sind Kreuzungen zwischen Orange und Mandarine.