Wissenswertes: Rotes Obst & Gemüse

Als DIE Signalfarbe schlechthin weckt Rot garantiert unsere Aufmerksamkeit.

Rot steht für starke Gefühle wie Liebe und Stärke, aber auch für Wut, Hass und Gefahr. Auf dem Teller setzen rote Lebensmittel farbkräftige Akzente und sorgen für Energie, Lebensfreude und leidenschaftlichen Genuss.

 

Rosa Beeren (oder „Rosa Pfeffer“ bzw. „Rosé Pfeffer“) sind die pfefferkorngroßen Früchte des brasilianischen Pfefferbaums. Sie werden oft fälschlicherweise als roter Pfeffer bezeichnet, sind jedoch kein echter Pfeffer, sondern werden buntem Pfeffer aus optischen Gründen anstelle des verderblichen echten roten Pfeffers beigemischt. Mit ihrem milden, aromatischen, bitter-fruchtigen Geschmack und ihrer angenehmen Süße passen sie zu Salaten, Saucen, Fleisch-, und Geflügelgerichten, Fisch, Meeresfrüchten, Gemüse und sogar zu dunkler Schokolade. 
Kirschen zählen zum Steinobst. Es gibt Süßkirschen (z. B. Herzkirsche), Sauerkirschen (z. B. Weichsel) sowie verschiedene Kreuzungen. Je nach Sorte sind die Früchte rund, oval oder herzförmig und von gelblich über hell- bis schwarzrot gefärbt. Süß- und Sauerkirschen sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen (Eisen, Kalium, Kalzium) und sekundären Pflanzenstoffen, denen eine antioxidative Wirkung zugeschrieben wird. Einzig der Carotinoid-Gehalt ist bei den Sauerkirschen höher. Heimische Ware ist von Juni bis Juli erhältlich. Kirschen eignen sich für Mehlspeisen, Desserts, Kompott oder Marmelade, Sauerkirschen passen auch gut zu Fleisch.
Nektarinen sind Pfirsiche mit glatter Haut. Sei sind entweder durch eine Mutation des Pfirsichs oder eine Kreuzung aus Pfirsich und Pflaume entstanden. Sie haben einen höheren Zucker- und niedrigeren Wassergehalt als Pfirsiche und sind reicher an Vitamin C und Carotin. Zudem enthalten sie Kalium, Phosphor, Magnesium, Natrium und Kalzium. Nektarinen wirken entschlackend und fördern die Blutzirkulation. Es gibt weiß- und gelbfleischige Sorten, die jedoch alle eine orange bis dunkelrote Schale haben. Nektarinen eignen sich als Frischobst, für Kuchen, Desserts oder Marmelade.
Radieschen zählen zur Familie der Kreuzblütler, sind meist klein und rundlich mit intensiv roter, manchmal auch mit weißer, rot-weißer, rosa, gelber oder violetter Schale. Das Fruchtfleisch ist weiß bis leicht rosa, die Form variiert von rund über oval bis länglich. Je nach Sorte haben Radieschen zwischen April und Oktober Saison. Sie sind reich an Vitamin C, Folsäure und Kalium. Für den typischen Geschmack und die leichte Schärfe sorgen die Senföle, die sich positiv auf das Immunsystem auswirken können. Radieschen schmecken roh und gegart, wobei sie durch Garen ihre Schärfe verlieren. Klein geschnitten können auch die Blätter zum Würzen verwendet werden.
 
Rote Ribiseln haben ein süß-säuerliches Aroma und sind besonders saftig. Die vitaminreichen Beeren gibt es auch als weiße und schwarze Variante. Reif werden sie um den Johannistag, den 24. Juni, deshalb werden sie auch Johannisbeeren genannt. Ribiseln liefern viele Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin C, Kalium, Kalzium und Magnesium. Gerne werden sie zu Säften und Marmeladen verarbeitet, rote Ribiseln eignen sich aber auch gut zum Rohverzehr oder für Kuchen oder Torten.
Rote Bohnen (Kidneybohnen) stammen ursprünglich aus Peru. Ihren Namen verdanken sie ihrer Form, die an eine Niere erinnert. Kidneybohnen gehören zu den Bohnenkernen, d. h. sie werden nicht mit ihrer Hülse verzehrt. Sie sind reich an pflanzlichen Proteinen und Ballaststoffen, haben eine mehlig-weiche Konsistenz und einen leicht süßlichen Eigengeschmack, der an Kastanien erinnert. Kidneybohnen gibt es getrocknet oder als Konserve. Durch Gewürze wie Kreuzkümmel, Kümmel, Fenchel oder Anis werden sie bekömmlicher.
Rote Zwiebeln haben eine dunkelrote bis violette Schale, innen sind sie leicht rot bis weiß. Sie sind milder als andere Zwiebeln, enthalten aber mehr wertvolle Inhaltsstoffe. Rote Zwiebeln sind reich an Antioxidantien, wirken blutverdünnend, unterstützen die Gewichtsreduktion und können helfen, Entzündungen zu bekämpfen. Besonders wertvoll sind sie, wenn sie roh verzehrt werden. Zwiebeln erst kurz vor Genuss schneiden, denn die austretende Flüssigkeit kann schnell bitter werden. Tränende Augen lassen sich vermeiden, indem die Zwiebeln vor dem Schneiden einige Zeit im Kühlschrank oder im Gefrierfach gelagert werden.
 

Wissenswertes über Paradeiser

Informationen zu verschiedenen Paradeiser-Sorten

Paradeiser Rezepte | Tomaten Rezepte

 

Rote Chilischoten gibt es in verschiedensten Formen und Schärfegraden. Für die Schärfe ist das enthaltene Capsaicin verantwortlich. Dem Stoff werden aufgrund seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkung zahlreiche positive Gesundheitseffekte zugeschrieben. Chilischoten traditionell bei Verdauungsschwäche, Kreislaufbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Hautkrankheiten oder Muskelschmerzen empfohlen.
Die süß-säuerlichen Granatäpfel haben eine harte ungenießbare Schale, die Samen im Inneren sind äußerst saftig. Granatapfelkerne enthalten Vitamine und Mineralstoffe und sind reich an Polyphenolen (sekundäre Pflanzenstoffe), die im Körper als Antioxidantien wirken. Der Genuss von Granatapfelkernen kann Blutzucker und Verdauung regulieren, Entzündungen und angeblich sogar das Wachstum von Krebszellen hemmen. Granatapfelkerne eignen sich für Obstsalate und Desserts, aber auch für orientalische Salate und Fleischgerichte. 
Himbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse. Botanisch gesehen sind sie keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte. Auf einem zapfenförmigen Fruchtboden sitzen viele kleine, runde, behaarte Steinfrüchte. Ihr Geschmack ist aromatisch und fein süß. Himbeeren bestehen zu 85 Prozent aus Wasser. Durch den hohen Ballaststoffanteil und die enthaltenen Fruchtsäuren wirken sie verdauungsfördernd. Sie enthalten die Vitamine B1 und B2, Mineralstoffe, Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe.
Paprika gibt es in unterschiedlichen Farben, Größen, Formen und Schärfegraden. Über die Farbe entscheidet die Menge des enthaltenen Carotins. Während grüne Paprikaschoten unreif geerntet werden, bleiben rote bis zur vollen Reife am Strauch. Daher sind sie milder und süßer im Geschmack. Vom gesundheitlichen Standpunkt her sind grüne und rote Paprika vergleichbar. Rote Paprika enthalten jedoch mehr Vitamin A, C und E. Durch das Capsaicin, das auch für die Schärfe verantwortlich ist, wirken Paprika durchblutungsfördernd, sie unterstützen Verdauung und Immunsystem und können Alterungsprozessen vorbeugen.
Neben den klassischen runden oder länglichen Roten Rüben gibt es gestreifte, weiß- und gelbfleischige Sorten. Gemeinsam ist allen ein hoher Gehalt an Kalium, Kalzium, Magnesium und Folsäure. Damit können Rote Rüben den Organismus kräftigen und die Abwehrkräfte stärken. Die süß-säuerlichen Knollen können gekocht als Salat oder Essiggemüse, aber auch als Rohkost, Saft, warme Gemüsebeilage, Suppe oder Eintopf genossen werden.
Wassermelonen sind mit ihrer saftigen Konsistenz die ideale Erfrischung an heißen Tagen. Durch den hohen Wassergehalt von etwa 90 % forcieren sie die Entwässerung und Entgiftung des Körpers. Trotzdem enthalten Wassermelonen reichlich A- und C-Vitamine sowie die Aminosäure Citrullin. Citrullin wird im Körper zur Aminosäure Arginin umgewandelt, die eine gefäßerweiternde Wirkung hat und somit gegen Bluthochdruck helfen kann. Dank des süßen Aromas schmecken Wassermelonen als Frischobst oder Sorbet, aber auch in Bowle und Smoothie.
Walderdbeeren wachsen an Waldrändern und auf Lichtungen. Entgegen einer weit verbreiteten Meinungen sind sie nicht die Wildform der Gartenerdbeere sondern eine eigenständige Form. Die Früchte der Walderdbeere werden erst im Spätsommer reif und zeichnen sich durch ein intensives Aroma sowie einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt aus. In der Volksheilkunde werden Walderdbeeren z. B. zur Herz-Kreislauf-Stärkung, bei Leber- und Gallenleiden und bei Bronchitis angewandt.
  

Weichsel Rezepte

Kirschen Rezepte

Steinobst Rezepte 

Himbeeren Rezepte

Mit Erdbeeren kochen und backen

Paprika Rezepte

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Rezepte mit Paradeiser