Wissenswertes: Vorkochen, Einfrieren, Auftauen Teil 1

Allgemeines

Saisonale Angebote Reste von Feiern, Aktionen, oder Rezepte, die sich erst ab einer gewissen Menge lohnen – es gibt viele gute Gründe fürs Einfrieren. Hier erfahren Sie, wie es am besten funktioniert und was Sie dabei beachten sollten.

 

Allgemeines zum Einfrieren von Lebensmitteln

  • Lebensmittel, die eingefroren werden, sollten möglichst frisch sein.

  • Bei einer Temperatur von -18 °C oder darunter halten viele Lebensmittel in geeigneten Verpackungen bis zu 10 Monate. Fleisch und zarte Gemüsesorten nicht länger als 6 Monate einfrieren, Fisch nicht länger als 4 Monate und Faschiertes innerhalb eines Monats verbrauchen.

  • Fertige Speisen vor dem Einfrieren möglichst schnell, aber trotzdem vollständig abkühlen lassen, dann erst in den Kühlschrank stellen oder zum Einfrieren in Gefrierbeutel oder –dosen geben, keine zu großen Portionen einfrieren. Der Einfrierprozess sollte möglichst rasch erfolgen, um Qualitätsverlust weitgehend zu vermeiden.

  • Gefrierbeutel möglichst flach befüllen (so können die Lebensmittel schneller und besser durchfrieren) und erst im gefrorenen Zustand stapeln.

  • Immer beschriften, wann etwas eingefroren wurde. Die Haltbarkeit im Tiefkühlfach ist nicht unbegrenzt und variiert je nach eingefrorenem Lebensmittel. Am besten beim Einfrieren im Internet nachschauen, wie lange sich das Gefriergut halten wird, und gleich aufschreiben, bis wann es verbraucht werden sollte.


Allgemeines zum Auftauen und Fertigstellen

  • Manche Lebensmittel wie z. B. Gemüse können im gefrorenen Zustand gegart werden, andere (wie etwa kleine Fleischstücke) müssen antauen, große Fleisch-, Fischoder Geflügelstücke sollten im Kühlschrank ganz auftauen, bevor sie weiterverarbeitet werden können. Dabei immer das Auftauwasser entsorgen. Da sich darin Bakterien wie Salmonellen sammeln können, darf es nicht mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommen. Die benutzten Gefäße sowie die Hände gründlich waschen.

  • Gefrorene Gerichte am besten langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Das ist schonender und die Kälte wird an den Kühlschrank abgegeben.

  • Das Essen nach dem Aufwärmen wenn nötig nachwürzen.

  • Manche Suppen, Eintöpfe und Saucen dicken beim Abkühlen nach. Beim Aufwärmen mit Suppe, Milch oder Obers verdünnen, bis das Gericht die richtige Konsistenz hat.

  • Eintöpfe oder Saucengerichte, die zum Schluss eingedickt oder mit Milchprodukten verfeinert werden, erst nach dem Auftauen mit Einmach, Sauerrahm oder Crème fraîche vollenden.


Ob man Aufgetautes erneut einfrieren kann, darüber gehen die Expertenmeinungen auseinander. Wer auf Nummer sicher gehen will, hält die Portionen klein, so dass von eingefrorenen Lebensmitteln oder Speisen nach dem Auftauen keine Reste bleiben.

 

Wissenswertes: Vorkochen, Einfrieren, Auftauen Teil 2: Einfrier-Tipps zu Gemüse, Obst, Fleisch, Kuchen & Co

Wissenswertes: Vorkochen, Einfrieren, Auftauen Teil 3: Richtig verpackt - länger haltbar