Maultaschen - ein Fastentrick der Mönche

Maultaschen - ein Fastentrick der Mönche

Zutaten:

350 g Mehl
1 Prise Salz
5 Eier
250 g Spinat
300 g gemischtes Hackfleisch
1 Ei
2 EL gehackte Petersilie
1 EL Semmelbrösel
1 gehackte Zwiebel
Salz, Pfeffer, Muskat
5 Zwiebeln
30 g Butter


Zubereitung

Der Teig:
Verarbeite zuerst das Mehl mit Salz, Eiern und etwas Wasser zu einem sehr festen Teig. Du musst ihn gut durchkneten, damit er geschmeidig wird und sich besser weiter verabeiten lässt.
Danach rolle den Teig messerdick auf eine ruhende Arbeitsfläche/Platte aus, denn er muss jetzt 30 Minuten trocknen!
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Die Füllung:
Blanchiere den Spinat (kurz in einem Sieb in kochendes Wasser halten). Danach schön kleinhacken und mit Hackfleisch, Ei, Petersilie, Semmelbröseln und der gehackten Zwiebel zu einem festen Teig verkneten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Herstellung der Maultaschen:
Den ausgerollten Teig in 10 x 10 cm große Quadrate schneiden. Die Ränder mit Eiweiß bestreichen. Den Fleischteig portionsweise auf die Quadrate verteilen und diese zu Dreiecken zusammenklappen. Die Ränder fest zusammendrücken.

Das Kochen:
Maultaschen in siedendem Wasser ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Herausnehmen und abtropfen lassen.

Das Servieren:
Zwiebeln zu Ringen schneiden. Die Zwiebelringe in erhitzter Butter goldbraun rösten. Dann die Maultaschen auf die vorgewärmter Platte anrichten und die Zwiebelringe darauflegen.
Dieses Rezept ist das original typisch schwäbisch Rezept und garantiert 99,99 % Gelingen!

### Geschichtlicer Hintergrund ###
Und wer noch nicht weiß, welche Geschichte hinter den Maultaschen steckt, hier eine kurze Zusammenfassung:
Die Zisterzienser des Klosters Maulbronn (Schwaben/Baden) erhielten während der Fastenzeit ein großes Stück Fleisch. Sie wollten es genießen, aber keinen Anstoß erregen. Deshalb hackten sie es klein. Sie mischten es mit Kräutern und Spinat, um den Eindruck eines fleischlosen Mahles zu erwecken. Als zusätzliche Tarnung wurde die brisante Mischung in einem Nudelteig versteckt, der in kleine Portionen geteilt wurde. Die Schwaben geben zu, dass der Herrgott augenzwinkernd dieser Verhüllung zugesehen hätte. Das hat der Maulbronner Nudeltasche (Maultasche) auch den Namen "Herrgotts-B´scheißerle" eingetragen.



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