Weihnachtlicher Nussstrudel – ein traditionelles Festtagsrezept

Kochen & Küche, Rezepte über ein ganzes Jahr, Band 1

Zutaten:

für ca. 14 Stück
500 g glattes Mehl
40 g frische Germ
100 g Feinkristallzucker
100 g Butter
5 g Salz
¼ l Milch
1 Ei
3 Dotter
das Innere einer Vanilleschote
geriebene Schale einer Zitrone
Fett für das Backblech

Fülle
150 g gebrannte, geriebene Haselnüsse
1 TL Zimt
100 g Butter
80 g Feinkristallzucker
100 g Korinthen
1 Dotter zum Bestreichen
Marillenmarmelade zum Überglänzen


Zubereitung

Man bereitet einen feinen Germteig, indem man die Milch auf Handwärme erwärmt und in 2/8 teilt, in einem Achtel löst man die Germ auf, vermengt das Gemisch mit etwas Mehl und lässt dieses Dampfel an einem warmen Ort gehen.
Währenddessen löst man im zweiten Achtel Milch den Zucker, das Salz und die Butter auf, fügt das Innere einer Vanilleschote und die geriebene Zitronenschale bei und leert alles zum restlichen Mehl.
Wenn das Dampfel an der Oberfläche grobe Risse zeigt, gibt man es zu den restlichen Teigzutaten, fügt drei Dotter und ein Ei dazu und verknetet alles zusammen zu einem glatten Germteig, den man so lange schlagen muss, bis er Blasen wirft und glänzt.
Man lässt ihn an einem warmen Ort gehen.
Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche quadratisch 1 cm dick ausrollen, mit 100 g zerlassener Butter bestreichen und darauf den Zucker, die Haselnüsse, den Zimt und die Korinthen gleichmäßig verteilen, zu einer Rolle formen, in zwei gleich lange Strudel teilen und diese auf ein befettetes Backblech legen.
Die Enden der Strudel gut zusammendrücken, die Oberfläche mit verquirltem Dotter bestreichen und mit einem scharfen Messer ein Zick-Zack-Muster einschneiden.
An einem warmen Ort lässt man die Strudel abermals 20 Minuten gehen und bäckt sie danach im vorgeheizten Backrohr bei 190 °C zu schöner, goldbrauner Farbe.
Zum Auskühlen setzt man sie auf ein Kuchengitter und überzieht sie noch heiß dünn mit erhitzter Marillenmarmelade, erst nach dem völligen Erkalten aufschneiden.
Ein guter Nussstrudel ist seit eh‘ und je vom weihnachtlichen Festtagstisch nicht wegzudenken!



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