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onlineredaktion / 31.03.2014

Es wird scharf im Steirerland

Steirischer Kren macht die heimische Küche noch schärfer und
gesünder. 30 steirische Hauben- und Meisterköchinnen starten in ihren Restaurants
„Scharfe Wochen“ und servieren neukreierte Krenköstlichkeiten. Die Haubenköche Hans
Peter Fink (2 Hauben) und Didi Dorner (3 Hauben) sind die Promotoren dieser
Initiative.

Gallerie-Auswahl, Bild 1 klein.

Steirischer Kren macht die heimische Küche noch schärfer und
gesünder. 30 steirische Hauben- und Meisterköchinnen starten in ihren Restaurants
„Scharfe Wochen“ und servieren neukreierte Krenköstlichkeiten. Die Haubenköche Hans
Peter Fink (2 Hauben) und Didi Dorner (3 Hauben) sind die Promotoren dieser
Initiative.

Von 30. März bis 13. April werden die scharfen Wochen von
stattfinden, dabei unterstützen 30 steirische Hauben- und Meisterköchinnen
diese Initiative mit eigens kreierten Krenrezepten und Neuinterpretationen bestehender
Rezepte. Empfehlenswert sind beispielsweise „Spargel mit Serranoschinken und
Lachs-Kren-Sauce“, „Tafelspitz vom Almo mit Semmelkren, Erdäpfelschmarrn und
Apfelkren“, „Fischsuppe mit Krennockerl“ oder „Geeiste Krennockerl auf Bratapfelröster“.
„Diese scharfen Wochen sollen Startschuss dafür sein, dass Kren in der
heimischen Küche künftig einen fixen Platz einnehmen soll“, so Vizepräsidentin
Maria Pein.

„Steirischer Kren will täglich seinen Herrn sehen und
braucht eine sehr umsichtige Pflege“, betont Martin Kern, Obmann der
steirischen Krenbauern. Das unterscheidet steirischen Kren g.g.A. von namlosen Produkten.
Und weiter: „Für einen Hektar Kren wenden wir rund 1.000 Stunden pro Jahr auf, heben
ihn im Frühjahr sogar aus der Erde und entfernen Seitenwurzeln, damit die
Krenwurze kräftig und der Krenkopf dick werden können.“

Gewürdigt wurden diese Bemühungen durch die geschützte
Herkunftsbezeichnung durch die EU. Steirischer Kren ist wurde 2009 mit dem
Herkunftsschutz g.g.A. (geschützte geografische Angabe) versehen. Dieses
Gütesiegel darf nur verwendet werden, wenn steirischer Kren drinnen ist und er
in der Steiermark auch verarbeitet wurde.

Steirischer Kren ist ein Wurzelgemüse, welches sich vor
allem durch den würzigen Geschmack und die einzigartige Schärfe auszeichnet. Das
Illyrische Klima und beste Bodenverhältnisse in der Steiermark machen den
Steirischen Kren zu einer Besonderheit, der kulinarisch seinen Siegeszug durch
die heimischen Küchen längst angetreten hat. Weniger bekannt ist hingegen, dass
er auch die natürliche Widerstandskraft aktiviert, vor Erkältungen schützt, die
Verdauung fördert und stabilisiert, Herz und Kreislauf stimuliert und durch
seinen natürlichen Reichtum an schwefelhaltigen ätherischen Ölen bakterienhemmend
wirkt.

Diese wertvollen Wirkstoffe nutze auch die Gleisdorfer
Apothekerin Mag. Ulli Mayr und kreierte eine Krenwurzensalbe. Äußerlich
angewendet wirkt er wohltuend und durchblutungsfördernd.

 

 

 

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