Direkt zum Inhalt
Kategorie(n): / #Rezept-Nr.: 11842
User Bewertungen

Struffoli (Frittierte Teigbällchen mit Honigglasur)

Für die Struffoli Mehl in eine Rührschüssel sieben, Eier, Butter, Zucker und Salz hinzufügen, Zitronen- und Orangenschale sowie den Anisschnaps ebenfalls dazugeben und alles mit dem Mixer zu einem glatten Teig verkneten, diesen zugedeckt 1–2 Stunden rasten lassen.

Das Gebäck kommt aus Italien.

Beschreibung der Zubereitung

Für die Struffoli Mehl in eine Rührschüssel sieben, Eier, Butter, Zucker und Salz hinzufügen, Zitronen- und Orangenschale sowie den Anisschnaps ebenfalls dazugeben und alles mit dem Mixer zu einem glatten Teig verkneten, diesen zugedeckt 1–2 Stunden rasten lassen.

Danach auf einer bemehlten Arbeitsplatte fingerdicke, lange Rollen formen und diese in etwa 1 cm lange Stücke schneiden.

Die kleinen Teigstücke in reichlich heißem Öl (Temperatur nicht mehr als 160 °C) goldbraun frittieren (nie zu viele Bällchen auf einmal ins Fett geben!), danach auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Für die Glasur den Zucker in einem großen, hohen Topf karamellisieren, Honig, Schnaps und 3 EL Wasser hinzufügen, gut umrühren, bis sich alles aufgelöst hat und eine gelbe, dickflüssige Glasur ergibt.

Die kandierten Früchte ganz fein hacken, die Hälfte davon zur Glasur geben, die frittierten, abgetropften Bällchen ebenfalls dazugeben und vorsichtig umrühren, bis sie gut mit der Glasur überzogen sind.

Die glasierten Struffoli auf einem großen Teller kegelförmig anordnen und mit den restlichen kandierten Früchten, den Zuckerperlen und bunten Streuseln so verzieren, dass der Kegel bunt geschmückt ist wie ein Christbaum.

 

Den Struffoli mindestens 5 Stunden durchziehen lassen, am besten erst am nächsten Tag genießen!

 

In Italien …

… gibt es viele Gebäcksorten, die zu Weihnachten nicht fehlen dürfen. „Pandoro“ aus  Venetien z. B. gelten heutzutage im ganzen Land als Weihnachtstradition, die verbreitetste Süßigkeit Italiens ist „Torrone“ in verschiedensten Variationen. Das „Mecoulin“ aus dem Aostatal gilt als Vorfahre des traditionellen „Panettone“. Diesen typischen Weihnachtskuchen mit Rosinen gibt es glasiert, unglasiert, mit kandierten Früchten oder ohne. Die „Roccocò“ sind sehr harte Gebäckstücke und haben ihren Namen vom frz. „Rocaille“, da sie in ihrer Form runden Muscheln ähneln. Sehr bekannt sind auch die s-förmigen „Susamelli“ (Honigkekse).

 

Rezept: Catrin Neumayer, www.cookingcatrin.at  Kochen und Küche November 2015

Kommentare