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Die besten Veganer Käse Rezepte

Veganen Käse selber machen - die besten Rezepte mit veganem Käse

Die besten Veganer Käse Rezepte. Kochen und Backen mit veganem Käse. Veganen Käse selber machen. Hier finden Sie die besten Veganer Käse Rezepte und Tipps und Tricks zum Veganen Käse selber machen

Pflanzliche Käse-Alternativen

„Käse“* ohne Milchprodukte – ist das möglich? Schmeckt das? Und warum will man überhaupt Käse essen, wenn man auf Milchprodukte in seiner Ernährung verzichtet?

Die beiden ersten Fragen lassen sich klar mit „Ja“ beantworten. Ja, Käse lässt sich ohne tierische Milchprodukte herstellen, und ja, diese alternativen „Käse“ schmecken hervorragend und sind noch dazu sehr vielfältig. Was den Verzicht auf tierische Milchprodukte angeht – nicht jeder tut das freiwillig. Daher reichen die Gründe, sich für veganen Käse zu interessieren, weit über eine vegane Lebensweise hinaus. Die Anzahl der auf dem Markt verfügbaren Produkte steigt aufgrund der wachsenden Nachfrage ständig. Doch nur die Käseherstellung in der eigenen Küche ermöglicht es, frische Produkte ganz nach den eigenen Vorlieben zu kreieren.

Was darf man erwarten?

Auch wenn bei der Herstellung veganer Käse die gleichen Techniken der Gerinnung, Fermentation und Reifung eingesetzt werden, wie bei Käse aus Tiermilch und einige der Rezepte im Buch von Marie Laforêt ganz bewusst die Namen bekannter Käsesorten tragen, sollten diese Produkte nicht unbedingt als Käse-Imitate gesehen werden, sondern eher als neuartige, pflanzliche Kreationen mit eigenem Geschmack und eigener Konsistenz.

Aus welchen Zutaten bestehen vegane Käse?

Am öftesten werden Sojaprodukte (Sojadrink bzw. -joghurt, Tofu, Tempeh) für die Herstellung veganer Käse verwendet. Sojadrink ist der einzige vegane Drink, der wie Tiermilch zur Gerinnung gebracht werden kann, und ist daher in sehr vielen Rezepten zu finden. Ungeröstete, ungesalzene Cashewkerne dienen ebenfalls sehr oft als Basis veganer Käse. Darüber hinaus werden andere Öl- und Hülsenfrüchte (vor allem Mandeln bzw. Sesam) sowie eingelegte Lupinenkerne (in internationalen Supermärkten erhältlich) verwendet. Agar-Agar, Kokosöl oder Stärke sorgen für die gewünschte Konsistenz des Käses. Damit diese Zutaten ihre Wirkung entfalten, muss die Käsemasse auf eine bestimmte Temperatur erhitzt werden und der fertige Käse anschließend einige Zeit im Kühlen rasten. In schnellen Rezepten und Frischkäse-Rezepten kommen diese Zutaten daher nicht zum Einsatz.

Für ein Endprodukt mit würzigem Geschmack und „käsigem“ Aroma sorgen Hefeflocken (in jedem Bioladen erhältlich), Zitronensaft und Misopaste, die aufgrund ihres fermentierten Geschmacks gerne verwendet wird. Außerdem kann die Käsemasse mit Zwiebel, Knoblauch, Senf, Kräutern und Gewürzen beliebig aromatisiert werden.

Soll der Käse fermentiert werden, eignen sich als Fermentationsstarter z. B. Réjuvélac, ein Getränk aus fermentiertem Vollkorngetreide, das man selbst ansetzen kann, Sauerkrautsaft oder Kombucha.

Wenn Sie nun den Versuch wagen wollen, veganen Käse herzustellen, sollten Sie folgende Utensilien zur Hand haben: ein Sieb und ein Seihtuch zum Abtropfen von Sojadrink sowie Dessertringe, kleine Schüsseln oder beliebige andere Gefäße, um den Käse in Form zu bringen. Zum Zerkleinern bzw. Pürieren der Zutaten sind Stabmixer, Standmixer und/oder Küchenmaschine erforderlich. Und schon kann es losgehen!

Probieren Sie doch zum Beispiel pflanzlichen Mozzarella oder veganen Hartkäse nach Parmesan-Art.

*Es ist uns bewusst, dass die Bezeichnung „Käse“ für Produkte, die nicht aus tierischer Milch hergestellt sind, der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung der EU widerspricht. Diese Verordnung bezieht sich jedoch ausschließlich auf in Verkehr gebrachte Produkte und nicht, wie in diesem Fall, auf Rezepte. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Ergebnisse der vorliegenden Rezepte nicht mit Käse aus Tiermilch gleichzusetzen sind. Sie sind jedoch als pflanzliche Alternativen zu tierischen Käsen gedacht, sodass es nicht in unserem Sinne wäre, dafür ein eigenes Vokabular zu erfinden, das außerdem die Verständlichkeit der Rezepte erschweren würde. Daher wurde der Begriff „Käse“ – und zur leichteren Lesbarkeit auch ohne Anführungszeichen – hier verwendet.

Buchtipp: "Käse" vegan

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