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Osttiroler Blattlstock

mit einer Fülle aus Kletzen und Mohn

Ein traditionelles, osttirolerisches Weihnachtsgebäck aus Germteig.

Foto: A. Jungwirth

Beschreibung der Zubereitung

• Für den Osttiroler Blattlstock Germ mit ein bisschen lauwarmer Milch, 2 EL Zucker und  2 EL Mehl verrühren und das Dampfl ca. 15 Minuten aufgehen lassen, restliches Mehl in eine Schüssel geben, die übrigen Teigzutaten verquirlen und leicht erwärmen, mit dem Dampfl zum Mehl hinzufügen und zu einem mittelfesten Germteig verkneten, zugedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen.

 

• Hat der Teig das doppelte Volumen, wieder zusammenschlagen und erneut gehen lassen, dann nochmals durchkneten und in 5–7 gleich große Stücke teilen, diese zu runden Fladen auswalken, auf mit Backpapier belegte Backbleche legen, mit flüssiger Butter bestreichen, noch etwa 10 Minuten gehen lassen und dann im auf 165 °C Umluft oder 180 °C Ober­/Unterhitze vorgeheizten Backofen  ca. 15 Minuten lang backen, danach auskühlen lassen.

 

• Für die Fülle die Kletzen in reichlich Wasser weich kochen, dann abtropfen lassen (Sud auffangen), mit den Birnen (ohne Kompottsaft) pürieren, mit den restliche Zutaten und so viel Kletzensud und Birnensaft verrühren, bis die Masse streichfähig ist.

 

• Das erste Teigblatt auf einen großen Teller legen, fingerdick mit der Fülle bestreichen und mit ein bisschen von der zerlassenen Butter beträufeln, zweites Teigblatt darauflegen, leicht andrücken und wie vorhin beschrieben fortfahren, bis alle Teigblätter, die Fülle und rund die Hälfte der zerlassenen  Butter verbraucht sind.

 

• Die oberste Mohnschicht nun mit der restlichen Butter übergießen, sodass die Butter seitlich am Osttiroler Blattlstock herunterrinnen und beim Festwerden kleine Tröpfchen bilden kann.

 

Tipp: Die Butter darf nicht zu heiß sein, damit sie beim Herunterrinnen stocken kann. Den Blattlstock vor dem Essen ca. 5 Minuten im Backofen bei 160 °C erwärmen, dann mit Kaffee servieren.  Der Osttiroler Blattlstock ist eines der traditionellen Weihnachtsgerichte, die sich in Tirol bis heute erhalten haben.

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