Fragen & Antworten Schlankmacher Eiweißbrot

FRAGE: Ich mache gerade eine LowCarb-Diät und habe kürzlich von „Eiweißbrot“ mit stark reduziertem Kohlenhydrat- und erhöhtem Eiweißanteil gelesen. Dieses wird vor allem für abends als figurfreundliche Alternative zu herkömmlichem Brot empfohlen. Ist da wirklich etwas dran?

Brot

ANTWORT: Laut Low-Carb-Theorie soll durch wenig bis keine Kohlenhydrate und mehr Eiweiß in der Ernährung der Blutzuckerspiegel konstant und die Fettverbrennung aufrecht erhalten werden.

Eiweißbrot enthält im Durchschnitt nur ca. ein Fünftel der Kohlenhydrate eines Mischbrotes und dreimal so viel Eiweiß. Es enthält aber auch (u. a. durch seinen höheren Gehalt an Ölsaaten) bis zu zehnmal mehr Fett als Mischbrot und ist daher kalorienreicher. Eiweißbrot ist also, obwohl es als solches beworben wird, kein Wundermittel im Kampf gegen die Kilos. Zudem sind Geschmack und Konsistenz nicht mit herkömmlichem Brot vergleichbar und es enthält oft Zusatzstoffe, die im herkömmlichen Brot nicht enthalten sind. Wichtiger als die Kohlenhydrataufnahme zu vermeiden, ist es, die Gesamtkalorienbilanz im Überblick zu behalten. Dass eine besonders eiweißreiche Ernährung abends die Fettverbrennung fördert, ist auch nicht erwiesen. Bei Nierenleiden oder Gicht kann eine erhöhte Eiweißaufnahme sogar problematisch werden. 

Sinnvoller: abends leichte Kost mit wenig Kohlenhydraten wählen, Essenspausen von 4–6 Stunden einhalten und sich regelmäßig bewegen.

 

Weitere Infos:

Christian Ofner - der Backprofi

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