Kochen mit Kräutern

Frische Kräuter verleihen Pepp, sie sind gesund, aromatisch und sorgen für eine raffinierte Würze. Am besten schmecken sie natürlich frisch aus dem Garten. Kräuter sind oft auch in einer sonnigen Ecke am Balkon oder einem warmen Platz auf einem Leitergestell sehr zufrieden und sorgen so für ein entspanntes, mediterranes Lebensgefühl. Neben ihrer wohltuenden Wirkung bescheren uns Kräuter auch auf den Teller das ein oder andere Geschmackserlenis. Frische Kräuter sollen daher möglichst oft auf unserem Speiseplan stehen!

Bärlauch sicher erkennen

Bärlauch richtig sammeln Merkmale Bärlauch wächst vorwiegend auf schattigen, feuchten und humusreichen Laubwaldböden und in Auenwäldern. Die lanzettartigen, grundständigen Blätter treten meist in Kolonien auf und verströmen einen intensiven Knoblauchduft. Die weißen, sternförmigen Blüten sitzen auf dem aufrechten Stiel, der den Blättern entspringt. Gefährliche „Doppelgänger“ Bärlauch hat Ähnlichkeit mit den Blättern von Maiglöckchen, Herbstzeitlosen und Aronstab. Bei genauem Hinsehen sind die Unterschiede jedoch gut sichtbar: Maiglöckchenblätter sitzen zu zweit auf einem Stiel, haben ein dunkles Grün und sind geruchlos. Die Blätter des Aronstabes sind am Stielansatz eingekerbt und riechen scharf, wenn man sie zerdrückt. Die Blätter der Herbstzeitlose kommen als dichte Büschel aus der Erde und haben abgerundete Blattspitzen. Bärlauch sammeln Beim Sammeln immer am Bärlauch riechen oder ein Blatt zwischen den Fingern zerreiben. Nur wenn man den charakteristischen knoblauchartigen Geruch wahrnehmen kann, ist es Bärlauch. Dennoch sollten selbst geübte Sammler Bärlauch Blatt für Blatt ernten, um Verwechslungen auszuschließen. Bärlauch kann auch im eigenen Garten kultiviert werden, sein Aroma ist dann aber weniger intensiv. Die beste Erntezeit ist, je nach Wetter, von Mitte März bis Ende Mai. Die einzelnen Blätter mit einer Schere oder einem Messer abschneiden, nicht ausreißen oder auszupfen. Frisch geerntet schmeckt Bärlauch am besten. In der Küche finden hauptsächlich die Blätter Verwendung (roh oder gegart), aber auch Blüten und Zwiebeln können verwertet werden. Gehackte und eingefrorene oder getrocknete Bärlauchblätter verleihen vielen Speisen das ganze Jahr über ein würziges Aroma. Weitere Infos: Kochen mit Kräutern - die besten Infos zu Küchenkräutern.

Chinakohl Rezepte

Wir haben die besten Rezepte mit Chinakohl für Sie zusammengestellt.

Spargel richtig kochen

Die kurze Zeit, in der heimischer Spargel angeboten wird, muss unbedingt genutzt werden! Manche lieben den majestätischen weißen Solospargel, andere schwören auf die edlen, schlanken grünen Stangen. Das besondere Aroma des Spargels bringt Genießergaumen zum Schwärmen und erfreut vor allem jene, die sich zusätzlich zum Genuss seine schlank machende Wirkung zunutze machen!

Kürbis verarbeiten

Reifetest Die Reife der Kürbisse wird meist optisch beurteilt, möglich ist aber auch die Klopfprobe: Ein reifer Kürbis klingt beim Draufklopfen etwas hohler als ein unreifer (der unreife Kürbis ist also noch deutlich fester). Zudem ist der harte, verholzte Stiel im Gegensatz zum weichen, krautigen Fruchtstiel ein Reifezeichen. Gewichtsverlust Beim Einkauf ist zu beachten, dass je nach Sorte 20–40 % des Gesamtgewichts auf Schale und Kerngehäuse entfallen. Aus einem  1 kg schweren Kürbis erhalten Sie also 600–800 g Fruchtfleisch. Lagertipps Manche Sorten wie Butternuss oder Muskat reifen nach der Ernte noch nach und schmecken erst ab November am besten. Grundsätzlich gilt: Je härter die Schale, umso länger ist der Kürbis haltbar (3–6 Monate). Nur schöne, gesunde Stücke lagern, dafür die Kürbisse zuerst an einem warmen, luftigen Platz „aushärten“ (10 oder mehr Tage bei ca. 25 °C), die Früchte ab und zu wenden, damit sie gleichmäßig austrocknen. Dann die Kürbisse auf keinen Fall zu kühl (ca. 14–18 °C) und unbedingt trocken (nicht mehr als 50–60 % Luftfeuchtigkeit) auf Holz oder Stroh im Lagerraum auflegen. Die Früchte regelmäßig wenden und kontrollieren, ob nicht einzelne Früchte faulen, diese sofort entfernen. Angeschnittene Kürbisse können einige Tage (bis zu einer Woche) im Kühlschrank gelagert werden. In Stücke oder Würfel geschnitten können Kürbisse auch eingefroren werden.

Schwammerl richtig erkennen

Auf die Plätze... fertig... sammeln! Die beliebtesten Pilze bei Schwammerlsuchern sind wohl die Eierschwammerln. Sie sind recht verbreitet, aufgrund ihrer Farbe leicht zu finden und auch für jene, die keine Pilz-Experten sind, sicher und zweifelsfrei zu erkennen. Und schmecken tun sie sowieso! Probieren Sie als Erstes das Gamsragout mit Eierschwammerln und Spätzle. 10 Tipps zum Pilze sammeln1. Pilze nicht neben stark frequentierten Straßen oder Parkplätzen sammeln.2. Pilze vorsichtig aus dem Boden drehen oder knapp über dem Boden abschneiden. 3. Nur Pilze pflücken, die man kennt. 4. Pilze nicht in Plastiksäcken sondern in luftigen Körben oder Stofftaschen transportiern.5. Bereits an Ort und Stelle putzen, sonst beschmutzen sich die Pilze während des Transportes gegenseitig.6. Gesäuberte Pilze innerhalb von 24 Stunden verbrauchen. Pilze lassen sich durch Einfrieren, Einlegen oder Trocknen haltbar machen.7. Nur so viele Pilze sammeln, wie man selbst verarbeiten kann bzw. wie es die jeweiligen Landesgesetze erlauben.8. Pilze nicht roh essen, da sie nicht nur schwer verdaulich sind, ihnen können auch Eier des Fuchsbandwurmes anhaften.9. Pilze gründlich waschen oder mit einem grobborstigen Pinsel gründlich putzen.10. Seit der Katastrophe von Tschernobyl enthalten einige Pilze radioaktive Substanzen, die für Mensch und Tier gesundheitsschädlich sind. Auch Schwermetalle können in Pilzen enthalten sein. Pro Woche sollten daher laut Gesundheitsbehörden nicht mehr als zwei Wildpilz-Mahlzeiten (250 g) konsumiert werden.

Erdäpfel kochen | Kartoffel kochen

Neben dem gesundheitlichen Wert sind Erdäpfel aufgrund ihrer Verfügbarkeit übers ganze Jahr hinweg und ihrer vielfältigen Verwendbarkeit auch in der Küche Universalgenies und erfreuen sich großer Beliebtheit in allen Bevölkerungsschichten. Dass Erdäpfelgenuss dick macht, ist ein unbegründetes Vorurteil. Erdäpfel allein fördern keine Fettleibigkeit, es sei denn, man verzehrt sie in reichlicher Menge zu eiweißreicher, fetter Nahrung.   Erdäpfel-Sorten nach Reifezeit Heurige (Früherdäpfel, Ernte ab Juni bis 10.August): noch nicht ganz ausgereifte Knollen, wenig Stärke, Schale noch sehr zartMittelfrühe (Ernte ab Mitte August): eignen sich für viele GerichteMittelspäte bis sehr späte Erdäpfel (Ernte ab Mitte September bis Ende Oktober): Erdapfel ist ausgereift, Stärkegehalt voll ausgeprägt   Erdäpfel-Sorten nach Verwendbarkeit (Koch- und Verarbeitungseigenschaften) Festkochende Erdäpfel („speckige“; schnittfest, zerfallen nicht, klebrig): für Salat, Beilagenerdäpfel, Rösti, Gratins und Aufläufe. Sorten: Agata, Annabelle, Ditta, Sieglinde, Linzer Delikatess, Nicola, Sigma, Exquisa, Kipfler, Linda, Evita …Vorwiegend festkochende Erdäpfel („Allrounder“; nur leicht aufspringend, zerfallen nach dem Kochen nicht): für alle Gerichte, ideal für Pommes frites. Sorten: Agria, Christa, Désirée, Goldsegen, Ukama, Marabel, Bionta, Tosca …Mehlig kochende Erdäpfel („mehlige“; zerfallen sehr leicht, platzen teilweise schon beim Garen auf, deshalb unbedingt dämpfen oder im Backofen garen): für Ofen- und Folienerdäpfel, Püree, Teige, Knödel, Krokettenmassen, Cremesuppen, Eintöpfe, Nudeln und Gnocchi, Torten, Kuchen, Kekse aus Erdäpfeln, Marmelade, Eis, Soufflé. Sorten: Bintje, Adretta, Mariella, Hermes, Mondial, Saturna …   

Kraut und Kohl richtig zubereiten

Beliebt und gesund im WinterDie Familie der Kraut- und Kohlgewächse hat viele Mitglieder, die lange lagerfähig sind und deshalb vor allem früher die einzig verfügbaren Vitaminquellen in den Wintermonaten darstellten. Gesund und schmackhaft wie sie sind, lassen sich mit ihnen vielfältige, nahrhafte Gerichte zaubern!

Sauerkraut selber machen

In mehrfacher Hinsicht liegt Sauerkraut voll im Trend.Da ist einerseits der gesundheitliche Aspekt, denn das kalorienarme, fettlose Gemüse enthält viele Ballaststoffe, Mineralstoffe, Milchsäure und dazu die Vitamine A, B, C, E und K. Zudem ist für Konsumenten, die beim Einkauf ihrer Lebensmittel auf Regionalität und Saisonalität achten, das milchsauer vergorene und somit lange haltbare Sauerkraut in der gemüse- und obstarmen Jahreszeit als heimisches Produkt unverzichtbar. Variantenreich zubereitet, ist es in den langen Wintermonaten eine Bereicherung für den Speiseplan, denn sauer macht nicht nur lustig.Tipps Frisches Sauerkraut schnell verbrauchen, im Kühlschrank gelagert ist es nur 1–2 Tage haltbar.Sauerkraut vor der Verarbeitung möglichst nicht waschen, denn dadurch gehen bereits Vitamine und Mineralstoffe verloren.Wird Sauerkraut als warme Beilage serviert, kurz vor dem servieren etwas rohes Kraut unter das heiße Sauerkraut mischen, um den Vitamingehalt zu erhöhen!Achtung beim Kauf von abgepacktem Sauerkraut: Bei der industriellen Produktion wird das Sauerkraut oft erhitzt, um die Haltbarkeit zu verlängern.

Rotkraut selbst gemacht

Wir haben die besten Rezepte für Rotkraut für Sie zusammengestellt.

Ingwer Rezepte

Ingwer (Zingiber officinale) gehört zu den ältesten Gewürzen und wurde als Heilpflanze bereits vor rund 3000 Jahren in der chinesischen (TC M) sowie indischen Medizin (Ayurveda) geschätzt. Durch die zunehmende Beliebtheit von asiatischen Speisen wurde der Ingwer in Europa immer populärer. Heute dient er vornehmlich als Gewürz, früher wurde seine antibakterielle Wirkung bei rohem Fisch genutzt.Wir haben die besten Rezepte mit Ingwer für Sie zusammengestellt.

Mit Wurzeln und Knollen kochen

Wurzelwerk wird allzu oft nur als Zutat für Suppen, Saucen oder Braten verwendet. Außerdem gibt es neben Karotte, Sellerie, Petersilienwurzel & Co so viele tolle Knollen und wunderbare Wurzeln, die im Winter ein optimaler Ersatz für die fehlende Vielfalt an frischem Gemüse sind. Von roten Rüben bis zu Topinambur, vom Rettich bis zu den Pastinaken und Schwarzwurzeln – hie finden sie eine große Auswahl an Sorten – verpackt in interessante Rezeptideen.

Senf Rezepte

Wir haben die besten Senfrezpete für Sie zusammengestellt.

Mangold Rezepte

Wir haben die besten Rezept mit Mangold für Sie zusammengestellt.

Frühlingszwiebeln richtig schneiden

Wir haben die besten Rezepte für Sie zusammengestellt.

Paradeiser Rezepte | Tomaten Rezepte

Paradeiser lieben die Sonne. Je mehr Licht sie bekommen und je reifer sie geerntet werden, desto mehr wertvolle Inhaltsstoffe enthalten sie und das sind immerhin 13 Vitamine, 17 Mineralstoffe, reichlich sekundäre Pflanzenstoffe und Fruchtsäuren. Insbesondere enthalten Paradeiser zellschützendes Lykopin und Beta-Karotin. Lykopin kann der Körper aus erhitzten Tomatenprodukten besonders gut aufnehmen, Beta Karotin wirkt antioxidativ und kann somit helfen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs vorzubeugen. Außerdem sind Paradeiser reich an Provitamin A, Vitamin C und blutdrucksenkendem Kalium.

Spinat Rezepte

Wir haben die besten Rezepte mit Spinat für Sie zusammengestellt.

Mohn Rezepte

Wir haben die besten Rezepte, Tipps und Tricks sowie Videos und Schrittanleitungen für Sie zusammengestellt.

Karotten Rezepte

Wir haben die besten Rezepte mit Karotten für Sie zusammengestellt.

Chili Rezepte

Chili wirkt durch den scharfen Wirkstoff Capsaicin gefäßerweiternd, dadurch wird auch der Unterleib besser durchblutet. In pikanten Gerichten sorgen die kleinen Schoten für eine würzige Note.

Safran Rezepte

Als Gewürz werden die getrockneten (und gemahlenen) Stempelfäden einer violett blühenden Krokusart verwendet. Da die Pflanze nur wenige Wochen im Jahr blüht und für 1 Kilo Safran 150.000–200.000 Blüten in Handarbeit geerntet werden müssen, zählt Safran zu den weltweit teuersten Gewürzen. Safran schmeckt bitter-herb-scharf und enthält Carotinoide, welche die gewürzten Speisen goldgelb erscheinen lassen. Paella, Risotto alla milanese, schwedische Lussekatter und die Villacher Kirchtagssuppe sind typische Gerichte die in Europa mit Safran gewürzt werden. Wir haben die besten Rezepte mit Safran für Sie zusammengestellt.

Champignons Rezepte

Wald- und WiesenchampignonsDer Hut des Wiesenchampignons ist erst kugelig, dann flach gewölbt, zuerst weiß, später bräunlich. An der Unterseite sitzen rosarote Lamellen, die sich später braun bis braunschwarz verfärben. Der Waldchampignon ist dem Wiesenchampignon optisch sehr ähnlich, hat jedoch einen braunen, mit fasrigen Schuppen bedeckten Hut.Achtung: Die vermeintlich bekannten Champignons werden leicht mit Giftpilzen (Anisegerling, Weißer Knollenblätterpilz, Riesenrötling, Karbolegerling) verwechselt. 

Radieschen Rezepte

Wir haben die besten Rezepte für Sie zusammengestellt.

Vogerlsalat Rezepte

Wir haben die besten Rezepte für Sie zusammengestellt.

Fenchel Rezepte

Wir haben die besten Rezepte mit Fenchel für Sie zusammengestellt.