Gelbe Suppe mit „Wazan“ (Gegendtaler Kirchtagssuppe mit Reindling)

Zutaten:

für 10–12 Portionen

ca. 1,5 kg Suppenfleisch (vom Brustkern)

ca. 500 g Markknochen

ca. 2,5 l Wasser

Salz

Wurzelwerk (Sellerie, Karotten, Porree, Knoblauch, Fenchel)

Kräuter und Gewürze (Basilikum, Liebstöckel, Petersilie…)

1 EL Mehl

300 ml Almrahm

20 Fäden Safran

Salz und Pfeffer

1 Prise Bio-Suppenwürze

Muskatnuss, gerieben

10–12 Portionen Reindling


Zubereitung

(15 Min., Garzeit ca. 2 Std.)

Für die gelbe Suppe mit „Wazan“ das Fleisch und die Knochen im Wasser zustellen, salzen, gewaschenes, geputztes Wurzelwerk und die gewaschenen Kräuter zugeben, aufkochen lassen und die Suppe etwa 2 Stunden lang leise köcheln lassen.

Danach abseihen, das Fleisch feinwürfelig schneiden und beiseitegeben. Mehl mit dem Almrahm verquirlen und in die Suppe einrühren, unter Rühren aufkochen lassen, bis die Suppe schön sämig ist. Dann Temperatur wieder zurücknehmen und den Safran beifügen (die Suppe muss eine schöne gelbe Farbe haben).

Mit Salz, Pfeffer, Suppenwürze abschmecken, das Fleisch als Einlage in die Suppe geben, die Suppe in Tellern oder Schalen anrichten, mit Muskatnuss bestreuen und mit jeweils einem Stück Reindling servieren.

Früher war es im Gegendtal üblich, für die Suppe verschiedene Fleischsorten zu verwenden (Rind, Huhn, Schaf, Schwein, Kalb, Lamm …). Normalerweise wird die gelbe Suppe mit „Wazan“ mit Zimt bestreut.

„Wazan“ oder „Woaza“ ist in manchen Regionen Kärntens die Bezeichnung für den Reindling und bedeutet „Weizenes“, also Gebäck aus Weizenmehl, das früher eine Seltenheit war und nur zu besonderen Anlässen gebacken wurde.

Der Reindling wird auf der Petodnighütte manchmal in der „Rein“ oder in der Gugelhupfform, manchmal aber auch als Wecken auf dem Blech gebacken.



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