Wildfleisch-Kastanien- Pastete

Die Wildfleisch-Kastanien-Pastete im Glas verbreitet eine herbstliche Stimmung. Anstelle von Rehfleisch kann man auch Wildschwein,-Hirsch,-oder Damwildfleisch verwenden.

Zutaten:

für 4 Gläser

à 400 ml, ca. 8–10 Portionen

als Vorspeise

300 g Rehfleisch,

Schlögel oder Schulter

300 g Schweinespeck ohne Schwarte

300 g Rehleber, ersatzweise junge Rinds- oder Schweinsleber

1 ⁄ 16 l Weinbrand

3 Eier

6 Eiswürfel

200 g Kastanien, gekocht und geschält

6 Wacholderbeeren

1 TL Thymianblätter

4 Knoblauchzehen, geschält

1 TL Salz

Pfeffer


Zubereitung

(60 Min. ohne Warte- und Backzeit)

Für die Wildfleisch-Kastanien-Pastete am besten am Vortag das Fleisch, den Speck und die Leber in ca. 1 cm große Stücke schneiden, in eine geeignete Schüssel geben, den Weinbrand darübergießen, vermischen und zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag die Masse dritteln und jeweils ein Drittel mit einem Ei und zwei Eiswürfeln in der Küchenmaschine fein cuttern oder durch einen Fleischwolf mit der feinsten Scheibe drehen (die gecutterte Masse wird etwas bröseliger, die im Fleischwolf zerkleinerte wird streichfähiger).

Die Masse in eine Schüssel geben und die Kastanien grob mit der Hand dazubröseln, Wacholderbeeren, Thymian, Knoblauch, Salz und Pfeffer in einem Mörser fein zerstoßen, dazugeben und gut vermischen.

Danach die Masse auf die vier Gläser aufteilen und die Gläser offen auf ein Backblech stellen, die Pastete im vorgeheizten Backofen bei 95 °C auf unterster Schiene 2 Stunden backen, aus dem Ofen nehmen, die Gläser sofort verschließen und auskühlen lassen.

Verschlossen im Kühlschrank ist die Wildfleisch-Kastanien-Pastete mehrere Monate haltbar.

 

Nährwert je 100 g

Energie: 291 kcal

Eiweiß: 13,9 g

Kohlenhydrate: 6,2 g

Fett: 22,5 g

Broteinheiten: 0,5 BE

Eisen: 4,6 mg

Zink: 2,4 mg

Ballaststoffe: 1,3 g

Cholesterin: 151 mg

 

Rezept: Kochen und Küche November 2015



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